• 04.04.2003, 09:54:34
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ÖAMTC: Nadelöhr Schwarzenbergplatz bleibt über Ostern

Nach Prüfung Kritik am Baustellenmanagement

Wien (ÖAMTC-Presse) - Beim Umbau des Schwarzenbergplatzes halten
sich die Erfolge zur Verbesserung der Gesamtsituation für Fußgänger,
Radfahrer und Autolenker in Grenzen. Der ÖAMTC hat daher eine
Baustellenprüfung durchgeführt, dabei zahlreiche Mängel aufgedeckt
und für ihre Behebung gesorgt. ÖAMTC-Verkehrschef Willy Matzke übt
Kritik am gesamten Baustellenmanagement und sieht sich durch
zahlreiche Beschwerden von Verkehrsteilnehmern bestätigt. "Am
Bauablauf kann man fast nichts ändern, wenn man nicht noch mehr
Verzögerungen heraufbeschwören will", führt Matzke aus.

Was die Verkehrsorganisation, die mangelhafte und teilweise sogar
falsche Beschilderung angeht, hat die zuständige MA 46 rasche Abhilfe
versprochen. Innerhalb weniger Stunden wurde eine neuerliche
Baubesichtigung durchgeführt. Rasch und unbürokratisch wurde
entschieden, dass neue Hinweisschilder auf die tatsächliche
Spurführung hinweisen werden. Von den Wiener Verkehrsbetrieben, die
angeblich an Verzögerungen Schuld sind, hätte sich der ÖAMTC mehr
Zusammenarbeit erwartet. Entgegenkommend zeigte sich der
verantwortliche Bauleiter für den Straßenbau. Man will außer Plan
rascher mehr Verkehrsfläche freigeben und Buchten für Abbieger
einrichten, auf die man vergessen hatte. "Nicht vergessen" hatte man
hingegen auf die Beschilderung der Kurzparkzone mitten im
Baustellenchaos.

Club ist für Neugestaltung des Schwarzenbergplatzes

Grundsätzlich sieht der ÖAMTC die Neugestaltung des
Schwarzenbergplatzes vom städtebaulichen Standpunkt aus positiv. Die
Verkehrsflächen waren sanierungsbedürftig, der Ausbau war notwendig.
Die zukünftigen Vorteile sieht Roman Michalek von der
ÖAMTC-Verkehrstechnik vor allem für den fließenden Verkehr:
"Erneuerte Verkehrsflächen, bessere Verkehrsführungen und
Bodenmarkierungen werden nicht nur den Verkehrsfluss, sondern auch
die Verkehrssicherheit fördern. Geänderte Gleisführungen werden für
weniger Konfliktstoff zwischen Auto- und Straßenbahnfahrern sorgen."

Kein Vorteil ohne Nachteil. Michalek: "Zu viel an Verkehrsfläche
wird für teils überdimensional breite Gehwege verwendet. Besonders
starke Nachteile wird es für den ruhenden Verkehr geben. Über 50
Prozent der Parkplätze gehen verloren. Die Planer haben sich
sichtlich keine Gedanken gemacht, den Autofahrern eine Alternative in
Form von zusätzlichen Garagenplätzen anzubieten, weil einem Radweg
der Vorzug gegeben wurde."

Details über die genauen Umbauarbeiten am Schwarzenbergplatz
finden sich auf der Homepage des Clubs unter
http://www.oeamtc.at/verkehr/

(Schluss)
ÖAMTC/Ko

Rückfragehinweis: ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218

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