GLASER: AUSBAU VON BREITBAND-INTERNET BESCHLEUNIGEN

Bringt Wettbewerbsgleichheit für strukturschwächere Regionen -Förderungen wünschenswert

Wien, 2. April 2003 (ÖVP-PK) Für einen raschen, flächendeckenden Ausbau der Breitband-Internettechnologie in Österreich sprach sich ÖVP-Nationalratsabgeordneter Franz Glaser heute, Mittwoch, aus. "Derzeit gibt es ein starkes Gefälle zwischen wirtschaftskräftigen und wirtschaftsschwachen Regionen. Die Nutzung von Breitband-Anwendungen muss aber möglichst allen Unternehmen und privaten Anwendern offen stehen", sagte Glaser. ****

Förderungen, um den Ausbau in dünner besiedelten Regionen zu beschleunigen, hält er für wünschenswert und zielführend. Öffentlichen Fördermitteln müsse aber ein klarer, mittelfristiger Zeitplan für den Ausbau zugrunde liegen, fordert Glaser. Derzeit werde zumeist nur ein Jahr im voraus geplant.

Der Ausbau von Breitband-Anwendungen wie ADSL, Glasfaserkabel-Anschlüssen und Breitband-Funk werde derzeit nur nach ausschließlich betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorangetrieben, so Glaser weiter. Damit entstehe für die - vor allem kleine und mittelständische - Wirtschaft ein Standortnachteil gegenüber den Ballungsräumen. "Die Nutzungsmöglichkeit moderner Technologie ist für Betriebsansiedlungen ein ebenso wichtiger Faktor geworden wie Verkehrsverbindungen oder Energieversorgung. Daher müssen Unternehmen in strukturschwächeren Regionen über kurz oder lang die gleichen Startvoraussetzungen bekommen wie Unternehmen in wirtschaftskräftigen Räumen.
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