Platter: Frauen-Projekt im Bundesheer ist ein Erfolg

Verteidigungsminister übergibt Statusbericht an den Nationalrat

Wien (BMLV) - Verteidigungsminister Günther Platter hat den Zweijahresbericht 2001/2002 über Frauen im Bundesheer an den Nationalrat übermittelt. Platter zieht eine positive Bilanz: "Frauen haben Zugang zu allen Funktionen im Bundesheer. Ob Ärztin oder Panzersoldatin, bei uns wird kein Unterschied zu Männern gemacht." Das Projekt sei insgesamt ein großer Erfolg. "In den vergangenen beiden Jahren haben wir um 40 Prozent mehr Frauen beim Bundesheer aufgenommen", sagte der Verteidigungsminister. Die Aufnahme von Frauen habe überdies dazu beigetragen, das Betriebsklima in den Kasernen weiter zu verbessern. Und der Verteidigungsminister ergänzt:
"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das ist bei uns Wirklichkeit und nicht nur ein Schlagwort." Platter stellte in diesem Zusammenhang eine intensivierte Öffentlichkeitsarbeit zum Berufsbild "Soldatin" und die damit verbundenen Jobchancen in Aussicht.****

Vor fünf Jahren rückten die ersten neun Rekrutinnen zum Bundesheer ein. Mittlerweile stehen 210 weibliche Soldaten im Aktivdienst, zehn im Offiziersrang und 41 mit Unteroffiziersdienstgraden. Insgesamt 24 Frauen werden zur Zeit an der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt ausgebildet. Die ersten vier Absolventinnen des Fachhochschulstudiums an der Militärakademie mustern im September 2003 zur Truppe aus; zwei zur Fliegerabwehr, eine Soldatin zu den Pionieren und eine Technikerin zur Luftraumüberwachung. Insgesamt 41 Soldatinnen können sind ganz auf den Leistungssport konzentrieren.

2. April 2003 Dr. Schober (Schluss)

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