• 30.03.2003, 10:09:59
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Haigermoser: Salzburgs Wirtschaft soll nicht ausschließen, politisches Schicksal selbst in die Hand zu nehmen

Linke Stadtmehrheit für Unzufriedenheit der Wirtschaft hauptverantwortlich

Salzburg, 30.03.03 (OTS) "Die Salzburger Wirtschaft, welche von der
Politik ständig ermahnt wird, Arbeitsplätze zu schaffen bzw.
Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, hat es schön langsam
satt, das stadt- und landespolitische Trauerspiel mit ansehen zu
müssen", sagte heute RFW-Landesobmann und Vizepräsident der
Wirtschaftskammer Salzburg, Helmut Haigermoser.****

Das jüngste Scharmützel rund um den Umbau des Kleinen Festspielhauses
zeige einmal mehr, dass die etablierten Parteien offenbar nicht mehr
fähig seien, als "Problemlöser" aufzutreten. Insbesondere die
Stadtpolitik mit ihrer linken Mehrheit sei hauptverantwortlich für
die Unzufriedenheit mit der Standortpolitik. "Wenn 66% der
Wirtschaftstreibenden Probleme mit dem Standort signalisieren und
sich die Politik weiter im Diletantismus übt, z.B. beim
Festspielhaus, Markartplatzgarage, fehlendem Verkehrskonzept in der
Stadt, ist es nicht ausgeschlossen, dass die Wirtschaft versuchen
sollte, ihr Schicksal auf politischer Ebene selbst in die Hand zu
nehmen."

"In Zeiten wie diesen ist jedenfalls politisches Handels mehr
gefragt, als gegenseitiges Belauern und Ränkespiele auf dem Rücken
der Festspiele, welche nach wie vor auch einer der wichtigsten Träger
der Salzburger Wirtschaft sind", schloß Haigermoser.

Rückfragehinweis: RFW-Salzburg
Medienreferat
0664/103 80 62

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