Bischof Jacques Gaillot beim ACUS-Bundeskongress: Eine Kirche für Gerechtigkeit und Frieden

Wien (SK) Das theologische Hauptreferat beim Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) am 29. März 2003 im Wiener Renner-Institut hielt der französische Bischof Jacques Gaillot. Bischof Gaillot stellte die Seligpreisungen der Bergpredigt am Beispiel von engagierten Menschen dar und erklärte: "Die Bergpredigt muss gelebt werden." ****

Bischof Gaillot verurteilte den Irak-Krieg: "Frankreich, Kanada und andere Staaten beteiligen sich nicht am Irak-Krieg, weil es große Friedensdemonstrationen gibt. Es gibt eine Globalisierung des Friedens - vor allem viele junge Menschen engagieren sich gegen den Krieg."

"Die Kirche ist ein prophetisches Zeichen für die Menschheit, wenn sie Ungerechtigkeit aufzeigt und bekämpft. Man kann das
Evangelium ohne Leidenschaft für die Gerechtigkeit nicht verkünden. Die Bergpredigt fordert von den Christinnen und Christen, politisch auf Seite der Armen zu stehen - zum Beispiel der Flüchtlinge ohne Aufenthaltserlaubnis - und auch konkrete Hilfe für die sozial Schwachen zu leisten", stellte der französische Bischof fest. (Schluss) up

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