- 29.03.2003, 08:33:30
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Kärnten-Friaul: Firmenkontakte und Wirtschaftsbeziehungen werden ausgebaut
LH Haider, LHStv. Pfeifenberger, Präsident Renzo Tondo und Wirtschaftsvertreter in Udine - Wirtschaftskontakte intensiviert
Klagenfurt (LPD) - Kärnten und Friaul-Julisch Venetien rücken
auch wirtschaftlich enger zusammen. Landeshauptmann Jörg Haider,
Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger und Vertreter der
Kärnten Technologie GmbH. haben in Udine Kärnten als überaus
attraktiven Wirtschaftsstandort beworben. Investoren sollten Lust auf
Kärnten bekommen. Die Wirtschaftspräsentation fand im Palazzo der
Associazione degli Industriali della Provincia di Udine statt, wohin
der Präsident der Industriellenvereinigung, Pittini, und Präsident
Alberto Valduga von Confindustria der Provinz Udine, zahlreiche
UnternehmerInnen geladen hatten. Ebenfalls gekommen war der Präsident
der Region Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo.
LH Haider hob die EU-weit anerkannt hohe Innovationskraft und
Dynamik des Landes Kärnten hervor sowie die vielfältigen
Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote für Investoren, von
Beratungs- und Serviceleistungen hin zu Unterstützung durch Cluster
und das Forschungszentrum CTR. Auch eine eigens gegründete gemischte
Gesellschaft zwischen Friaul und Kärnten leiste
Finanzierungsunterstützungen. Haider wies weiters auf die
IT-Bildungsinvestitionen, auf den Technologiepark Villach und auf den
geplanten Lakeside-Softwarepark nahe der Uni Klagenfurt hin, wo sich
u. a. auch Kapsch und damit ein Unternehmen ansiedeln werde, das
wiederum mit der Autostrade kooperiert, welches die Mautsysteme in
Österreich aufbauen wird.
Haider und Pfeifenberger sagten, dass es mit mehreren
italienischen Firmen, die ihre Geschäftskontakte nach Kärnten
ausweiten wollen, konkrete Verhandlungen gebe. Fix sei bereits, dass
eine Firma, die Wärmeaustauscher herstellt, eine Erweiterung in
Kärnten vornehmen werde. Auch ein Keramikhersteller werde sich in
Kärnten ansiedeln.
Haider und Pfeifenberger betonten, dass es in Kärnten schnelle
professionelle Behördenverfahren gebe und dass alles im
one-stop-shop-Verfahren abgewickelt werde. Ein besonderer Bonus sei
vor allem die Verfügbarkeit von gutausgebildeten Arbeitskräften. Die
Förderung von Investoren könne bis zu 25 Prozent betragen, so
Pfeifenberger. Erwähnt wurde auch, dass es gegenüber Friaul
Steuervorteile gebe.
Präsident Renzo Tondo sagte, was politisch in Pörtschach mit der
engen Kooperation begonnen habe, werde nun wirtschaftlich verstärkt.
Es gebe sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen Kärnten und Friaul. Er
wies auf rund 60 grenzüberschreitende Projekte hin, die gemacht
wurden bzw. derzeit laufen. Die zwei Regionen im Herzen Europas
könnten ihr Know-how im besonderen in den EU-Erweiterungsländern
einsetzen, so Tondo.
(Schluss)
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