Kärnten-Friaul: Firmenkontakte und Wirtschaftsbeziehungen werden ausgebaut

LH Haider, LHStv. Pfeifenberger, Präsident Renzo Tondo und Wirtschaftsvertreter in Udine - Wirtschaftskontakte intensiviert

Klagenfurt (LPD) - Kärnten und Friaul-Julisch Venetien rücken
auch wirtschaftlich enger zusammen. Landeshauptmann Jörg Haider, Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger und Vertreter der Kärnten Technologie GmbH. haben in Udine Kärnten als überaus attraktiven Wirtschaftsstandort beworben. Investoren sollten Lust auf Kärnten bekommen. Die Wirtschaftspräsentation fand im Palazzo der Associazione degli Industriali della Provincia di Udine statt, wohin der Präsident der Industriellenvereinigung, Pittini, und Präsident Alberto Valduga von Confindustria der Provinz Udine, zahlreiche UnternehmerInnen geladen hatten. Ebenfalls gekommen war der Präsident der Region Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo.

LH Haider hob die EU-weit anerkannt hohe Innovationskraft und Dynamik des Landes Kärnten hervor sowie die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote für Investoren, von Beratungs- und Serviceleistungen hin zu Unterstützung durch Cluster und das Forschungszentrum CTR. Auch eine eigens gegründete gemischte Gesellschaft zwischen Friaul und Kärnten leiste Finanzierungsunterstützungen. Haider wies weiters auf die IT-Bildungsinvestitionen, auf den Technologiepark Villach und auf den geplanten Lakeside-Softwarepark nahe der Uni Klagenfurt hin, wo sich u. a. auch Kapsch und damit ein Unternehmen ansiedeln werde, das wiederum mit der Autostrade kooperiert, welches die Mautsysteme in Österreich aufbauen wird.

Haider und Pfeifenberger sagten, dass es mit mehreren italienischen Firmen, die ihre Geschäftskontakte nach Kärnten ausweiten wollen, konkrete Verhandlungen gebe. Fix sei bereits, dass eine Firma, die Wärmeaustauscher herstellt, eine Erweiterung in Kärnten vornehmen werde. Auch ein Keramikhersteller werde sich in Kärnten ansiedeln.

Haider und Pfeifenberger betonten, dass es in Kärnten schnelle professionelle Behördenverfahren gebe und dass alles im one-stop-shop-Verfahren abgewickelt werde. Ein besonderer Bonus sei vor allem die Verfügbarkeit von gutausgebildeten Arbeitskräften. Die Förderung von Investoren könne bis zu 25 Prozent betragen, so Pfeifenberger. Erwähnt wurde auch, dass es gegenüber Friaul Steuervorteile gebe.

Präsident Renzo Tondo sagte, was politisch in Pörtschach mit der engen Kooperation begonnen habe, werde nun wirtschaftlich verstärkt. Es gebe sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen Kärnten und Friaul. Er wies auf rund 60 grenzüberschreitende Projekte hin, die gemacht wurden bzw. derzeit laufen. Die zwei Regionen im Herzen Europas könnten ihr Know-how im besonderen in den EU-Erweiterungsländern einsetzen, so Tondo.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001