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SPÖ-Winklbauer: "Die 6. Donauquerung bringt eine Verbesserung der Verkehrssituation und der Umwelt!"

Wien (SPW-K) - In ihrem Debattenbeitrag in der Aktuellen Stunde der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates betonte SPÖ-Gemeinderätin Renate Winklbauer eingangs, dass "seit zwei Wochen der Endbericht der Strategischen Umweltprüfung für den Nord-Osten Wiens vorliegt. Damit ist erstmals vor Beginn eines konkreten Projektes ein beispielgebendes Verfahren durchgeführt worden, in dem ExpertInnen unter Einbeziehung der BürgerInnen Szenarien entwickelt haben, um die Auswirkungen künftiger Planungen für die Umwelt, die Lebenswelt aber auch auf wirtschaftliche Entwicklung einer Region darstellen zu können. es liegt also ein Bericht vor, auf dessen Modellhaftigkeit für Planungen nicht Wien zu recht stolz sein kann. Herzlichen Dank an alle, die das bewerkstelligt haben."****

Um so unverständlicher, so Winklbauer weiter, sei die Haltung der Grünen, die nun polemisch das "Aus" für den Nationalpark Donauauen durch den Bau einer - wie sie fälschlicherweise sagen -Lobauautobahn heraufbeschwören. "An dieser Behauptung ist nichts richtig. Weder wird im Nationalpark eine Autobahn sichtbar sein noch wird der Nationalpark Schaden leiden, sondern es wird eine Verbesserung der Verkehrssituation und damit eine Verbesserung für die Umwelt geben und es wird vor allem für die Menschen in den dichtbesiedelten Ortsteilen im Osten der Donaustadt zu spürbaren Erleichterungen und damit zu einer Verbesserung ihres Lebensumfeldes kommen", unterstrich die SPÖ-Gemeinderätin.

Zum falschen Argument der Beeinträchtigung des Nationalparks führte Winklbauer unter anderem aus, dass bei der Tunnelquerung weder Lüftung noch Fluchtstiegen im Nationalpark notwendig seien und dass auch die Natur und vor allem das Grundwasser nicht beeinträchtigt würde. Und auch die Durchquerung des Tanklagers Lobau sei ohne Beeinträchtigung der Umwelt möglich, die Raffineriestraße, deren Ausbau uns als DonaustädterInnen in anderen Varianten große Sorgen bereitet hätte, sei in dieser Variante am schonendsten gebaut und beeinträchtige den Nationalpark nicht.

Zu dem Argument den öffentlich Verkehr optimal auszubauen oder zu versuchen mit Wachstumsbremsen - also mit weniger Bevölkerungszuwachs - lenkend einzugreifen, sagte die SPÖ-Gemeinderätin, dass damit das Kioto- Ziel nicht erreicht würde und es für die Donaustädter Bevölkerung in ihren Wohngebieten keine Entlastung bringen würde. "Für die SozialdemokratInnen bleiben die Menschen und ihre Lebensqualität aber nach wie vor der wichtigste Bezugspunkt. Dazugehört der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ebenso wie die Verkehrsentlastung durch eine hochrangige Donau - und Straßenquerung. Daher wollen wir, dass möglichst rasch alle Maßnahmen in Angriff genommen werden und der Bau der 6. Donauquerung und einer umweltfreundlichen Nord-Ost-Tangente zur Entlastung der Donaustädter Ortskerne vom Durchzugsverkehr realisiert werden, die den Nationalpark nicht beeinträchtigen und den Nordosten Wiens lebenswert und attraktiv erhalten, sagte Winkbauer abschließend. (Schluss)

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