LR Gabmann setzte Spatenstich für Techno-Park in Tulln

Enge Zusammenarbeit mit IFA und Fachhochschulen

St.Pölten (NLK) - Tulln wird immer mehr ein Zentrum für Agrarbiotechnologie. Nach der Errichtung des interuniversitären Forschungsinstitutes für Agrarbiotechnologie (IFA), das sich bereits seit Jahren der interdisziplinären Forschung im Bereich der Agrarbiotechnologie verschrieben hat, wurde im Herbst 2002 von der Fachhochschule Wiener Neustadt in Zusammenarbeit mit der IFA der Studiengang "Biotechnische Verfahren" gestartet. Auf Initiative der Eco Plus wird nun in Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Holding und der Stadt Tulln in unmittelbarer Nähe zum IFA der Technopark Tulln errichtet. "Dieser Technopol Tulln, der Zukunft und Zukunftsperspektiven signalisiert, ist ein weiterer wichtiger Baustein bei der Umsetzung der Technologieoffensive in Niederösterreich", betonte Landesrat Ernest Gabmann heute in Tulln bei der Präsentation des Technoparks. Im Anschluss daran wurde auch der Spatenstich für dieses Projekt vorgenommen. Um neuen Innovationen und neuen Technologien zum Durchbruch zu verhelfen, brauche es auch die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Ausbildungsstätten. "Tulln ist damit nach Krems und Wiener Neustadt ein weiteres Technologiezentrum in Niederösterreich", sagte Gabmann.

Das IFA Tulln, eines der modernsten landwirtschaftlichen Forschungsinstitute Europas, wurde 1994 mit 24 Mitarbeitern gestartet, mittlerweile sind es bereits mehr als 130. Die zweite Säule des Technopols Tulln ist der im Vorjahr gestarteteFachhochschulstudiengang "Biotechnische Verfahren". In unmittelbarer Nähe des IFA wird derzeit auch das neue Gebäude der Fachhochschule errichtet. Der Technologiepark, der auf einem rund 60.000 Quadratmeter großen Areal errichtet wird, soll nun in Kooperation mit IFA und Fachhochschulstudiengang die Entwicklung der Agrar- und Umweltbiotechnologie vorantreiben. Eine Projektgesellschaft wird die Grundstücke mit Infrastruktur ausstatten und an Unternehmen mit den Fachgebieten agrarische und chemische Biotechnologie veräußern. Bei Bedarf werden auch Gebäude errichtet und langfristig vermietet. Auf diese Weise wird Firmen ein Standort angeboten, der ihnen eine enge Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre garantiert.

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