• 28.03.2003, 12:10:08
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LR Gabmann setzte Spatenstich für Techno-Park in Tulln

Enge Zusammenarbeit mit IFA und Fachhochschulen

St.Pölten (NLK) - Tulln wird immer mehr ein Zentrum für
Agrarbiotechnologie. Nach der Errichtung des interuniversitären
Forschungsinstitutes für Agrarbiotechnologie (IFA), das sich bereits
seit Jahren der interdisziplinären Forschung im Bereich der
Agrarbiotechnologie verschrieben hat, wurde im Herbst 2002 von der
Fachhochschule Wiener Neustadt in Zusammenarbeit mit der IFA der
Studiengang "Biotechnische Verfahren" gestartet. Auf Initiative der
Eco Plus wird nun in Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Holding und
der Stadt Tulln in unmittelbarer Nähe zum IFA der Technopark Tulln
errichtet. "Dieser Technopol Tulln, der Zukunft und
Zukunftsperspektiven signalisiert, ist ein weiterer wichtiger
Baustein bei der Umsetzung der Technologieoffensive in
Niederösterreich", betonte Landesrat Ernest Gabmann heute in Tulln
bei der Präsentation des Technoparks. Im Anschluss daran wurde auch
der Spatenstich für dieses Projekt vorgenommen. Um neuen Innovationen
und neuen Technologien zum Durchbruch zu verhelfen, brauche es auch
die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und
Ausbildungsstätten. "Tulln ist damit nach Krems und Wiener Neustadt
ein weiteres Technologiezentrum in Niederösterreich", sagte Gabmann.

Das IFA Tulln, eines der modernsten landwirtschaftlichen
Forschungsinstitute Europas, wurde 1994 mit 24 Mitarbeitern
gestartet, mittlerweile sind es bereits mehr als 130. Die zweite
Säule des Technopols Tulln ist der im Vorjahr
gestarteteFachhochschulstudiengang "Biotechnische Verfahren". In
unmittelbarer Nähe des IFA wird derzeit auch das neue Gebäude der
Fachhochschule errichtet. Der Technologiepark, der auf einem rund
60.000 Quadratmeter großen Areal errichtet wird, soll nun in
Kooperation mit IFA und Fachhochschulstudiengang die Entwicklung der
Agrar- und Umweltbiotechnologie vorantreiben. Eine
Projektgesellschaft wird die Grundstücke mit Infrastruktur ausstatten
und an Unternehmen mit den Fachgebieten agrarische und chemische
Biotechnologie veräußern. Bei Bedarf werden auch Gebäude errichtet
und langfristig vermietet. Auf diese Weise wird Firmen ein Standort
angeboten, der ihnen eine enge Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre
garantiert.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12163

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