- 28.03.2003, 11:08:38
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"Himalayan Future" im NÖ Landhaus
Entwürfe für Siedlungsprojekt mit Alternativenergie
St.Pölten (NLK) - Im Leopoldsaal des Hauses 1A im St. Pöltner
Landhausviertel wird in Anwesenheit des indischen Botschafters am
Dienstag, 1. April, um 18.30 Uhr die unter dem Ehrenschutz von
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll stehende Ausstellung "Himalayan
Future - Land, Mensch, Architektur" eröffnet, die Entwürfe für ein
Siedlungsprojekt im nordindischen Himalaya-Gebiet (Ladakh) unter dem
Einsatz von Alternativenergie zeigt. Gestaltet wurde die Ausstellung
von Studenten der Technischen Universität Wien in Kooperation mit
Studenten des Instituts für Ethnologie, Kultur- und
Sozialanthropologie der Universität Wien.
Die Entwurfsarbeiten basieren auf Recherchen, die im Zuge einer
Exkursion nach Ladakh durchgeführt wurden: Die ladakhische Hauptstadt
Leh, auf 3.500 Metern Seehöhe gelegen, eingebettet zwischen dem
Karakorum und dem Himalaya-Gebirge, hat mit massiven
Urbanisierungsproblemen zu kämpfen. Diese Probleme sind längst außer
Kontrolle geraten und machen organisierende, planerische Maßnahmen
dringend notwendig.
Hier setzte die Aufgabenstellung des Entwurfsprojekts an, bei den
Konzepten für eine Verbesserung der Situation war der Einsatz von
Alternativenergie eine wichtige Vorgabe. Konkret wurden für das für
5.000 Menschen in Planung befindliche Siedlungsprojekt "Solar Town
Ladakh" 15 Entwurfsarbeiten von insgesamt 28 Studenten entwickelt.
Geplant wurden - jeweils mit Einsatz von Solarenergie -
verschiedenste Gebäudetypen wie Wohnhäuser, Reihenhauszeilen,
Schulen, Tourismus-Ausbil-dungszentren, Schülerheime, Geschäfte,
Lagerhallen etc.
Sämtliche Projekte wurden am Computer simuliert und auf ihre
thermischen Qualitäten hin überprüft. Die daraus gewonnenen Daten und
Energiekennzahlen wurden an die verschiedenen Projektpartner vor Ort
weitergeleitet. Zusätzlich zu den technologischen Schwerpunkten
wurden von den Ethnologen die Probleme der derzeitigen
Lebensverhältnisse in Ladakh in Gesprächen mit den Bewohnern eruiert,
analysiert und in weiterer Folge Vorschläge für sinnvolle
Implementierungsmaßnahmen erarbeitet.
Die Ausstellung über das vom Land Niederösterreich geförderte
Projekt ist bis 25. April, jeweils Montag bis Samstag zwischen 8 und
18 Uhr, im Foyer des Hauses 1A öffentlich zugänglich.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12175
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