- 28.03.2003, 09:27:51
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Blecha: Nein zu Selbstbehalten und einseitiger Beitragserhöhung nur bei Pensionisten
Viele Österreicherinnen und Österreicher können es sich bald nicht mehr leisten, krank zu werden
Wien (SK) Was die ÖVP und ihr "Regierungsanhängsel FPÖ" unter
sozialer Gerechtigkeit verstehen, zeige sich bei der einseitigen
Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages ausschließlich für
Pensionisten. Denn während Arbeiter und Angestellte nach den
Regierungsplänen 3,65 Prozent Versichertenanteil als
Krankenversicherungsbeitrag zahlen sollen, liege der Beitrag für die
Pensionisten schon jetzt bei 3,75 Prozent und dieser soll noch um 1,1
Prozent (ein Prozent plus 0,1 Prozent Freizeitversicherung) erhöht
werden. "Das lehnen wir ab", sagte der Präsident des
Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, Freitag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****
Blecha weiter: "Ganz abgesehen davon, dass die ÖVP ihrerseits
Beitragserhöhungen stets kategorisch abgelehnt hat und nun erneut ihr
Wort und ihre Versprechen bricht!"
Zu Beitragserhöhungen sollen noch weitere Selbstbehalte und
Arztgebühren kommen. Von der immer wieder versprochenen Rückvergütung
der Mehrwertsteuer an die Krankenkassen sei jedoch nicht mehr die
Rede. Einsparungspotenzial ortet der Pensionistenvertreter im
Medikamentenbereich und vor allem bei der Regierung. Blecha: "Zwei
Staatssekretariate mehr kann sich die Regierung leisten, hingegen
können es sich viele Österreicherinnen und Österreicher bald nicht
mehr leisten, krank zu werden!" (Schluss) cs/mp
Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth,, PVÖ, Tel. 01 313 72 31
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
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