- 27.03.2003, 12:20:27
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Grüne fordern gemeinsamen Gesundheitsfonds für Niederösterreich, Wien und Burgenland
Fasan: "Fehlende Kooperation kostet Geld und gefährdet die Gesundheitsversorgung!"
St.Pölten (OTS) - Im Rahmen einer Medienaktion vor dem SMZ Ost
machten die Grünen heute erneut auf die fehlende Zusammenarbeit der
Länder Niederösterreich und Wien im Bereich der Gesundheitsversorgung
aufmerksam. "Am Beispiel der Strahlentherapie im Donauspital
manifestiert sich die fehlende Kooperation in der Ostregion." so der
Gesundheitssprecher der NÖ Grünen, LAbg. Martin Fasan.
"Das einzige Therapiegerät im SMZ Ost ist alt und überlastet,
Ausfälle sind daher nicht zu verhindern. Niederösterreich weigert
sich aber ein zweites Gerät mitzufinanzieren, obwohl 45 % der
PatientInnen aus Niederösterreich kommen. So ist diese absurde
Situation entstanden, dass Wien jetzt droht, PatientInnen
unterschiedlich zu beandeln. Die Rechnung für diesen unsinnigen
Politstreit zahlen allerdings die PatientInnen und die
SteuerzahlerInnen." so der Grünpolitiker.
Zur Lösung des Bundesländerstreits fordern die Grünen daher einen
einheitlichen Gesundheitsfonds für Wien, Niederösterreich und das
Burgendland. Fasan abschließend: "Letztendlich ist es unsinnig, wenn
neben dem NÖGUS noch ein eigener Wiener und burgenländischer
Gesundheitsfonds länderweise die Mittel verteilt. Nur durch ein
völlige Neuorientierung können die Probleme auch strukturelle
bewältigt werden."
Rückfragehinweis:
Die Grünen im NÖ Landtag
Pressesprecher Alexander Millecker
Tel.: 02742-9005-15132 bzw. 0676-84110655
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