Grüne fordern gemeinsamen Gesundheitsfonds für Niederösterreich, Wien und Burgenland

Fasan: "Fehlende Kooperation kostet Geld und gefährdet die Gesundheitsversorgung!"

St.Pölten (OTS) - Im Rahmen einer Medienaktion vor dem SMZ Ost machten die Grünen heute erneut auf die fehlende Zusammenarbeit der Länder Niederösterreich und Wien im Bereich der Gesundheitsversorgung aufmerksam. "Am Beispiel der Strahlentherapie im Donauspital manifestiert sich die fehlende Kooperation in der Ostregion." so der Gesundheitssprecher der NÖ Grünen, LAbg. Martin Fasan.

"Das einzige Therapiegerät im SMZ Ost ist alt und überlastet, Ausfälle sind daher nicht zu verhindern. Niederösterreich weigert sich aber ein zweites Gerät mitzufinanzieren, obwohl 45 % der PatientInnen aus Niederösterreich kommen. So ist diese absurde Situation entstanden, dass Wien jetzt droht, PatientInnen unterschiedlich zu beandeln. Die Rechnung für diesen unsinnigen Politstreit zahlen allerdings die PatientInnen und die SteuerzahlerInnen." so der Grünpolitiker.

Zur Lösung des Bundesländerstreits fordern die Grünen daher einen einheitlichen Gesundheitsfonds für Wien, Niederösterreich und das Burgendland. Fasan abschließend: "Letztendlich ist es unsinnig, wenn neben dem NÖGUS noch ein eigener Wiener und burgenländischer Gesundheitsfonds länderweise die Mittel verteilt. Nur durch ein völlige Neuorientierung können die Probleme auch strukturelle bewältigt werden."

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