• 27.03.2003, 11:48:45
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  • OTS0102 OTW0102

Eröffnung des Penzinger Steges

Behindertengerechte Wienflussquerung zwischen dem 13. und dem 14. Bezirk

Wien (OTS) - Seit Donnerstag Vormittag steht bei der U 4-Station
"Braunschweiggasse" eine neue Wienflussquerung zwischen dem 13. und
dem 14. Bezirk zur Verfügung: der "Penzinger Steg". Zugleich können
nunmehr auch die Stationsaufzüge - sie führen nach oben direkt zum
Steg - benützt werden. Die offizielle Eröffnung erfolgte gemeinsam
durch Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder als Ressortzuständiger für
die Wiener Stadtwerke Holding bzw. die Wiener Linien, Planungs- und
Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker, zu seinem Ressort gehören die
Brückenbauabteilung (MA 29 ) und der Straßenbaubereich (MA 28), den
Chef der Wiener Linien, DI Günther Grois, sowie die Vorsteherin des
14. Bezirks, Andrea Kalchbrenner, und den Vorsteher des 13. Bezirks,
DI Heinz Gerstbach. Schicker wies gegenüber der rk darauf hin, dass
mit dem neuen Steg nunmehr ein benützerfreundliches, kinderwagen- und
behindertengerechtes Queren des Wienflusses und Erreichen der
U-Bahn-Station auch vom 14. Bezirk her, gegeben ist. Grois
unterstrich, dass mit diesem Aufzugeinbau alle Stationen der Linie "U
4" mit einer einzigen Ausnahme, der Station "Schottenring", mit
Aufzügen nachgerüstet worden sind. Beim Schottenring wird der
Aufzugeinbau dann zusammen mit den Baumaßnahmen an der "U 2"
durchgeführt. Vervollständigt wurde das Projekt im Wiental durch eine
Ampelanlage in der Hadikgasse.

An den knapp 26 Meter langen und 2,3 Meter breiten Steg in
Stahlbauweise schließen sich auf Seite des 14. Bezirks sattelförmig
Rampen mit 18 Metern Länge (2 x 9 Meter) an. Auf Seite des 13.
Bezirks besteht ebenfalls eine Rampe. Die Neigung der zum Steg
führenden Rampen und des Stegs vom Aufliegepunkt auf Seite des 14.
Bezirk zum Stationsbauwerk, ist mit etwas geringer als 6 Prozent so
angesetzt, dass sie von Personen mit Kinderwagen und Behinderten bzw.
Rollstuhlfahrern bequem bewältigt werden kann. Die Gesamtkosten von
Steg, Rampen und Beleuchtung in der Höhe von (Zahlen gerundet)
280.000 Euro (3,8 Millionen Schilling) teilen sich die Stadt Wien und
die Wiener Linien. Die Kosten der Ampelanlage für eine sichere
Überquerung der Hadikgasse bei der Onno Klopp-Gasse - 145.000 Euro (2
Millionen Schilling) - trägt der 14. Bezirk. Das Brückentragwerk war
übrigens vorgefertigt in einem als Sondertransport angeliefert und
von einem im Wienflussbett aufgestellten mobilen Großkran eingehoben
worden.

rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) pz

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Peter Ziwny
Tel.: 4000/81 859
mailto:[email protected]

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