• 27.03.2003, 11:33:41
  • /
  • OTS0087 OTW0087

ÖAAB-HOCH AN SP-RIEPL: QUALITÄT VOR QUANTITÄT

"Sehr seltsam die Vorgangsweise der SP-Fraktion", so reagierte der
Wiener ÖAAB-Landessekretär und Fraktionssekretär der ÖAAB-Fraktion in
der Wiener AK, Alfred HOCH, auf eine Aussendung des
SP-Nationalratsabgeordneten Franz Riepl. So stimme es zwar, dass die
Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter" in der letzten
Vollversammlung der Wiener AK einen Antrag zur Bekämpfung der
Schwarzarbeit eingebracht habe. "Dem ÖAAB geht es aber darum, - und
das kann man aus dem Antrag eindeutig herauslesen - dass zu dieser
Causa ein richtungsweisendes Gesetz von den Sozialpartnern
ausgearbeitet werden muss", so HOCH, der bedauert, dass das ansonst
konstruktive Klima in der Wiener AK durch eine solche Vorgangsweise
gestört wird. Gerade die ÖVP-Arbeitnehmer haben sich nachweislich
immer gegen Sozialbetrug gestellt und dagegen gekämpft, dass ein paar
Schwarze Scharfe ein an sich gut funktionierendes System nicht
zerstören dürfen. Bei der Gesetzwerdung gehe es daher um Qualität vor
Quantität, ist Hoch überzeugt

"Der langjährige Funktionär Franz Riepl müsste eigentlich wissen,
dass man einen Entschließungsantrag vor Einbringung mit den anderen
Fraktionen bespricht bzw. durchdiskutiert und nicht 20 Minuten vor
Abstimmung ohne Kommentar einbringt", so HOCH.

Utl: FSG lehnte Resolution zur Zurücknahme der Tariferhöhungen ab

Der Wiener ÖAAB-Landessekretär Alfred HOCH erinnerte in diesem
Zusammenhang an die Resolution der ÖAAB-Fraktion in der selben
Vollversammlung, die teilweise sehr hohen Tariferhöhungen bei Wiener
Kommunalbetrieben zurückzunehmen, da diese den Arbeitsplatzstandort
massiv gefährden. Diese Resolution wurde von der FSG aus
unerfindlichen Gründen abgelehnt. Damit wurde die Vollversammlung der
Wiener AK missbraucht, die teilweise arbeitnehmerfeindliche Politik
der Wiener Stadtregierung zu decken.

Er, so HOCH, appelliere in diesem Zusammenhang wieder auf eine
verstärkte Zusammenarbeit der konstruktiven Kräfte in der Wiener AK
im Interesse der Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. "Gerade
die Beschäftigten haben in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit ein
Recht darauf, dass in der gesetzlichen Interessensvertretung
konstruktiv und engagiert gemeinsam gearbeitet und die Parteipolitik
hintenangestellt wird", so HOCH abschließend.

Rückfragehinweis: ÖAAB-Landesgruppe Wien
Tel.: (01) 40143/230
www.oeaab.at/wien

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel