LH Sausgruber: Österreichweite Anerkennung für KIT

Mehr als 120 Krisen- und Notfalleinsätze im Jahr 2002

Bregenz (VLK) – Bei insgesamt 124 Einsätzen haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krisenintervention und Notfallseelsorge Vorarlberg (KIT) im vergangenen Jahr
bewährt. Landeshauptmann Herbert Sausgruber ist voll des
Lobes für diese Leistungen: "KIT ist ein Beispiel für ehrenamtliches Engagement auf höchstem Niveau." ****

Obwohl erst seit zwei Jahren im Einsatz, findet dieses Vorarlberger Modell bereits österreichweit Anerkennung.
"Während anderswo meist mehrere Organisationen – zB. Notfallpsychologen, Notfallseelsorger, Rotes Kreuz –
nebeneinander oder nacheinander in Aktion treten, gibt es
im Ländle nur ein KIT, und dieses ehrenamtlich und
freiwillig", so Sausgruber. In einer Österreich-
Arbeitsgruppe zum Thema "Psychosoziale Akutbetreuung" wurde
das Vorarlberger Modell von den Fachleuten aus den anderen
Ländern bewundert, weil bei einem derart hohen Grad an Ehrenamtlichkeit eine solch hohe Qualität der Leistung
erbracht wird. Auch die gute Durchmischung aus
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen
Professionen innerhalb des KIT-Teams wird von in- und
ausländischen Experten hervorgehoben.

Die Arbeitsgemeinschaft KIT hat derzeit einen
Personalstand von 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – Psychologen, Psychotherapeuten, Seelsorger, Krankenpfleger, Pädagogen. Für die Mitarbeit bei KIT haben sie eine
zusätzliche Spezialausbildung absolviert. Landeshauptmann Sausgruber: "Ereignisse aus jüngster Vergangenheit – Familientragödien oder tödliche Verkehrsunfälle – haben uns wieder gezeigt, wie wichtig die Einrichtung KIT ist, um den Beteiligten und Angehörigen von Opfern zu helfen, solche Katastrophen zu bewältigen."

KIT wird von folgenden Einrichtungen getragen:
Katholische Kirche, Evangelische Kirche H.B., Caritas,
Rotes Kreuz, Feuerwehr, Bergrettung, Wasserrettung,
Gendarmerie, Notärzte, IfS, Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie. Im laufenden Jahr wird KIT mit einem
Beitrag von 48.500 Euro aus dem Sozialfonds unterstützt.
(gw,nvl)

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