Verkehrsminister für raschen Bau der Koralmbahn

Koralmtunnel soll noch heuer in Angriff genommen werden

Klagenfurt (LPD) - Für Landeshauptmann Jörg Haider hat die rasche Umsetzung des Projektes Koralmbahn auch für die neue Bundesregierung absoluten Vorrang. Haider bezog sich in diesem Zusammenhang auf ein Schreiben von Verkehrsminister Hubert Gorbach an die Eisenbahn-Hochleistungsstrecken Aktiengesellschaft (HL-AG). Gorbach bezeichnete das Projekt darin als "sinnvoll und zweckmäßig" und sprach der Koralmbahn "besondere volkswirtschaftliche Bedeutung" sowie "wirtschaftsbelebende Wertschöpfungseffekte" zu.

Der Minister ersuchte die HL-AG "die Arbeiten entsprechend dem Stand der bisherigen Übertragungsverordnungen zügig voran zu treiben und dafür Sorge zu tragen, dass wie geplant noch in diesem Jahr mit den Erkundungs- und Sondierungsstollen für den Koralmtunnel begonnen werden kann". Durch die "umgehende Inangriffnahme des zeitkritischen Abschnitts Tunnel" könne nämlich eine möglichst frühzeitige Verkehrswirksamkeit der durchgängigen Strecke sichergestellt werden.

Die Koralmbahn als hochleistungsfähige Bahnverbindung zwischen Graz und Klagenfurt ist Teil der neuen Südbahn und des europäischen Pontebbana-Korridors. "Mit der Anbindung des Flughafens Graz und des Terminal Werndorf bildet sie eine wichtige neue intermodale Verkehrsachse", betonte der Verkehrsminister.

Für Haider ist damit die zügige Umsetzung des für Kärnten wichtigen Schieneninfrastrukturprojektes auch seitens der neuen Bundesregierung abgesichert. Der Ausbau bedeute nämlich die notwendige Anbindung an internationale Verkehrsachsen und eine viel größere Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kärnten, sagte Haider und verwies auch auf neue Tourismuschancen durch Gäste etwa aus Ungarn. Der Landeshauptmann strich außerdem hervor, dass bei den Vergabeverfahren für den Ausbau die regionale Wirtschaft stark zum Zug kommen solle. Die Realisierung der Koralmbahn schaffe für Kärnten eine Wertschöpfung von 167 Millionen Euro und einen Beschäftigungseffekt von insgesamt 45.000 Arbeitsplätzen, so Haider.

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