Bures: Vorgehen von Grasser bei BUWOG-Verkauf dilettantisch

"Außer Spesen nichts gewesen"

Wien (SK) Als "dilettantisch" bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin und SPÖ-Wohnbausprecherin Doris Bures das Vorgehen von Finanzminister Grasser beim Verkauf bundeseigener Wohnungen (BUWOG). Zum einen sei der Verkauf rechtlich strittig, hielt Bures fest. Zum anderen sei den Mietern versprochen worden, ihre Wohnungen in Eigentum umwandeln zu können. Bis heute gebe es jedoch keinen einzigen Mieter, dem dies möglich gewesen sei. "Außer Spesen nichts gewesen" - das sei Fazit des Verkaufs der bundeseigenen Wohnungen, so Bures. ****

Der Verkauf der BUWOG habe die Mieter verunsichert, habe zu Rechtsunsicherheit geführt und beträchtliche Kosten verursacht, die die Steuerzahler zu begleichen hätten. Finanzminister Grasser seien die Schicksale der Menschen völlig egal. Es werde bei kranken Menschen, bei Pensionisten, bei Alleinerzieherinnen gespart, gleichzeitig habe Grasser beim Ausgeben von Steuermitteln, bei Eigenwerbung und beim Engagieren teurer Beratungsfirmen "eine sehr lockere Hand". Grasser handle nach dem Motto "Beim Bürger wird gespart", für ihn selbst gelte "Was kostet die Welt". Grasser habe "kein offenes Ohr" für die 60.000 BUWOG-Mieter und zeige keinen Respekt vor dem hart erarbeiteten Geld der Steuerzahler, so Bures. (Schluss) ps

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