• 26.03.2003, 15:59:00
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  • OTS0253 OTW0253

Bures: Vorgehen von Grasser bei BUWOG-Verkauf dilettantisch

"Außer Spesen nichts gewesen"

Wien (SK) Als "dilettantisch" bezeichnete
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin und SPÖ-Wohnbausprecherin Doris Bures das
Vorgehen von Finanzminister Grasser beim Verkauf bundeseigener
Wohnungen (BUWOG). Zum einen sei der Verkauf rechtlich strittig,
hielt Bures fest. Zum anderen sei den Mietern versprochen worden,
ihre Wohnungen in Eigentum umwandeln zu können. Bis heute gebe es
jedoch keinen einzigen Mieter, dem dies möglich gewesen sei. "Außer
Spesen nichts gewesen" - das sei Fazit des Verkaufs der bundeseigenen
Wohnungen, so Bures. ****

Der Verkauf der BUWOG habe die Mieter verunsichert, habe zu
Rechtsunsicherheit geführt und beträchtliche Kosten verursacht, die
die Steuerzahler zu begleichen hätten. Finanzminister Grasser seien
die Schicksale der Menschen völlig egal. Es werde bei kranken
Menschen, bei Pensionisten, bei Alleinerzieherinnen gespart,
gleichzeitig habe Grasser beim Ausgeben von Steuermitteln, bei
Eigenwerbung und beim Engagieren teurer Beratungsfirmen "eine sehr
lockere Hand". Grasser handle nach dem Motto "Beim Bürger wird
gespart", für ihn selbst gelte "Was kostet die Welt". Grasser habe
"kein offenes Ohr" für die 60.000 BUWOG-Mieter und zeige keinen
Respekt vor dem hart erarbeiteten Geld der Steuerzahler, so Bures.
(Schluss) ps

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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