MOLTERER: ES GILT GERECHTIGKEIT ZU LEBEN - ZWISCHEN DEN GENERATIONEN UND DEN GESCHLECHTERN

Wien, 26. März 2003 (ÖVP-PK) Die ÖVP geht von der Persönlichkeit, von der selbstbestimmten Person unabhängig vom Geschlecht aus. Das ist eines der Grundprinzipien unserer christlich-demokratischen Weltanschauung. Es gilt, Gerechtigkeit zu leben - zwischen den Generationen und zwischen den Geschlechtern. Solcherart ist auch das gender mainstreaming gültig: als Möglichkeit zur Selbstbestimmung der Persönlichkeit unabhängig vom Geschlecht. Wir müssen kämpfen, dieses Ziel zu erreichen, denn weder in der Arbeitswelt, noch in der beruflichen Ausbildung oder der Altersvorsorge sind wir schon so weit. Das erklärte ÖVP-Klubobmann Mag. Wilhelm Molterer gestern, Dienstag, abend bei der Veranstaltung "Frauen im März" im Parlament. ****

"Ich glaube, dass wir das Thema des gender mainstreaming von der Begrifflichkeit weg hin zu den gesellschaftspolitischen Wurzeln führen müssen. Das ist das Ziel der ÖVP und wir sind damit eine hohe Verantwortung eingegangen. Es ist gut, dass Maria Rauch-Kallat als künftige Frauenministerin diese Thematik in ihren Händen haben wird", sagte Molterer.

Der ÖVP-Klubobmann äußerte sich zur ständigen Diskussion, ob es frauenspezifische Kunst gibt. "Ich kenne kein endgültiges Ergebnis, aber ich glaube, dass gerade in der Kunst die Qualität ausschlaggebend ist." In diesem Sinne sei es auch eine gute Idee gewesen, in der gestrigen Veranstaltung die Kunst in den Mittelpunkt zu stellen. "Die Kunst ist ein kontroverser Bereich und es lohnt sich, diese Diskussion zu führen."

DANK AN FERRERO-WALDNERS UNTERSTÜTZUNG DER INITIATIVE "OIL FOR FOOD"

Nicht vergessen dürfe man jedoch, "was derzeit über die Bildschirme flimmert", sprach Molterer den aktuellen Irak-Krieg direkt an. "Fast immer sind Frauen die Leidtragenden solcher Konflikte. Daher ist Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner besonders für ihre Unterstützung der Initiative ‚oil for food‘ zu danken. Das ist ein wichtiger Schritt, von dem vor allem Frauen und Kinder profitieren werden."
(Fortsetzung)

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