Greenpeace-Volksbegehren "Atomfreies Europa" vom 10. bis 17. Juni Utl: Greenpeace ruft alle österreichischen Atomgegner zur Unterschrift auf

Wien (OTS). – Die Eintragungswoche für das Greenpeace-Volksbegehren
für ein "atomfreies Europa" wird vom 10. bis 17. Juni 2003 stattfinden. Dieser von Innenminister Strasser festgesetzte Termin entspricht dem Wunsch von Greenpeace. Die Umwelt- und Friedensorganisation erhofft sich eine breite Unterstützung ihres Anliegens. Mit einem Verfassungsgesetz soll die Bundesregierung verpflichtet werden, sich für den europäischen Atomausstieg einzusetzen.

"Angesichts von unsicheren AKW rund um Österreich und der Produktion von Atomwaffen und schmutzigen Bomben sollten sich alle Österreicher für den europäischen Atomausstieg einsetzen", betont Greenpeace-Volksbegehrenssprecher Erwin Mayer die zivilen und militärischen Gefahren der Atomenergie. "Der Produktion von atomaren Massenvernichtungswaffen muss zumindest in Europa die Grundlage entzogen werden." Auf EU-Ebene fährt der Zug derzeit aber in die entgegen gesetzte Richtung: Morgen wird der EU-Konvent der Kommission einen Vorschlag präsentieren, laut dem der EURATOM-Vertrag auch für die Zukunft zementiert werden soll. "Die bekannte Atomfürsprecherin Loyola de Palacio wird sich wahrscheinlich für eine unveränderte Beibehaltung des EURATOM-Vertrags und damit für die weitere Privilegierung der Atomindustrie aussprechen", so Erwin Mayer. "Mit dem von uns angestrebten Verfassungsgesetz soll verhindert werden, dass sich die Atomlobby weiterhin über die Europäische Bevölkerung hinwegsetzt."

Die weiteren Schritte und den Fahrplan für die Volksbegehrenskampagne wird Greenpeace in Kürze auf einer eigenen Pressekonferenz bekannt geben.

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