Rieder zu Kabas: FPÖ-interne Verwirrung um NÖ-Gastpatienten

Landauer kritisiert teure Behandlung von Gastpatienten in Wien

Wien (OTS) - Zu den Aussagen von FPÖ-Klubobmann Mag. Hilmar Kabas bezüglich einer angeblichen Schlechterstellung von niederösterreichischen Patienten in Wien hielt Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder am Dienstag gegenüber der RATHAUSKORRESPONDENZ fest.

"Ich weise die Kritik an der Vorgehensweise der Wiener Spitäler gegenüber niederösterreichischen Patienten nachdrücklich zurück." Nach wie vor sei für Behandlungen in Wiener Spitälern die Dringlichkeit der Behandlung und nicht der Wohnsitz maßgeblich. Dass von Abweisungen keine Rede sein könne und die in Niederösterreich vom Zaun gebrochene Diskussion vor allem dem gegenwärtigen Wahlkampftaumel entspringe, zeige auch die Entwicklung von niederösterreichischen Patienten in Wien: Von 1994 bis 2001 stieg die Zahl dieser Patienten um 69,3 Prozent, von 47.285 auf 80.052.

Dass es sich bei der FPÖ-Kritik um billige Wahlkampfpolemik in letzter Minute handelt, schließe er, Rieder, daraus, dass bei der am Dienstag, also heute, unter seinem Vorsitz stattgefundene Sitzung des Wiener Krankenanstaltenfinanzierungsfonds (WIKRAF) freiheitliche Vertreter, etwa Stadträtin Karin Landauer, ein gegenteilige Meinung vertreten hätten.

Rieder: "Landauer hat nämlich kritisiert, dass die Behandlung von niederösterreichischen Patienten den Wiener Steuerzahler benachteilige und mit einer Neuregelung daher nicht mehr bis zur Neuverhandlung des Staatsvertrages über die Spitalsfinanzierung zugewartet werden dürfe." (Schluss) nk

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