- 24.03.2003, 11:14:28
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Beginnende Frühjahrsmüdigkeit - So kommen Sie sicherer durch den Straßenverkehr!
Gefahren lauern im Straßenverkehr an jeder Ecke - auftretende Müdigkeit verringert die Konzentrationsfähigkeit. KfV gibt Tipps wie man sich für die Autofahrt fit hält.
Wien (OTS) - Nach den langen Wintermonaten stellt sich bei vielen
Menschen die sogenannte Frühjahresmüdigkeit ein - man fühlt sich
schlapp und zerschlagen. Auftretende Müdigkeit kann zu
Konzentrationsstörungen führen, was im Straßenverkehr besonders
gefährliche Folgen haben kann.
Obwohl sich die meisten Verkehrsunfälle, die durch Einschlafen am
Steuer verursacht werden in der Nacht ereignen, rät Dr. Othmar Thann,
Direktor der Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) besonders nach
dem Mittagessen zur Vorsicht: "Die physische Verfassung des Menschen
ändert sich im Laufe des Tages einige Male, vorwiegend in den
Nachmittagsstunden zwischen 14 und 15 Uhr kann es zu einem Tief
kommen. Treten beim Autofahren Warnsignale wie häufiges Gähnen,
starrer Blick oder schwere Augenlider auf, dann ist allerhöchste Zeit
für eine Fahrpause."
Wer zum Jahreszeitenwechsel zu Müdigkeit tendiert, sollte ausreichend
schlafen, viel Bewegung an der frischen Luft machen und sich
ausgewogen mit Vitaminen und Vitalstoffen ernähren.
So bleiben Sie auch hinter dem Steuer munter
- Treten während der Fahrt Müdigkeitserscheinungen auf, unbedingt
Pausen einlegen!
- Während der Pause nicht im Fahrzeug sitzen bleiben, Bewegung ist
angesagt!
- Kaffeekonsum hilft nur kurzfristig und das Leistungstief ist später
umso stärker!
- Gymnastik, Dehnungsübungen oder einfach rasches Gehen an frischer
Luft aktiviert den Körper wieder!
- Auf deftiges Essen, das im Magen liegt, verzichten! Eine leichte,
fettarme Kost, viel Obst und Gemüse erhöht die Vitalität und ist dem
Schweinsbraten unbedingt vorzuziehen.
- Auf Alkohol verzichten (fördert Müdigkeit zusätzlich)!
- Tag einteilen und die Fahrt planen!
- Bei zu starker Müdigkeit nichts riskieren und die Fahrt lieber
verschieben!
8 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren
2 Pkw-Insassen (davon 2 Lenker), 2 Lkw-Lenker, 1 Moped-Lenker, 1
Radfahrer und 2 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche
Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten
nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit (1), Vorrangverletzung (3),
Unachtsamkeit (1), Herzversagen (1) und Übermüdung (1) festgestellt
werden. Bei einem Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht
ermittelt werden. 2 Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben.
1 der 8 Unfälle war ein Alleinunfall. 1 tödlich verletzter
Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet. 1 Fahrzeuglenker beging
Fahrerflucht.
Vom 1. Jänner bis zum 23. März dieses Jahres gab es damit auf dem
österreichischen Straßennetz vorläufig 136 Verkehrstote
(30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende Jänner), im
Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen
Zahlen 161 Menschen tödlich.
Rückfragehinweis:
Kuratorium für Verkehrssicherheit
Pressestelle
Mag. Alexandra Ludvik
Tel.: (01) 717 70 - 225
mailto:[email protected]
http://www.kfv.at
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