- 21.03.2003, 11:47:04
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A 2-Vollanschlüsse für Bad Vöslau und Kottingbrunn
Arbeiten am Lärmschutz haben begonnen
St.Pölten (NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll setzt am
kommenden Montag, 24. März, den Spatenstich für das Verkehrsprojekt
"Entlastung Bad Vöslau/Kottingbrunn." Die Planungen für die zwei
neuen Anschlussstellen bei Bad Vöslau und Kottingbrunn an die A 2
Südautobahn sind weitgehend abgeschlossen, mit der Errichtung von
Lärmschutzanlagen in Kottingbrunn ("Schwarzer Weg") wurde bereits
begonnen.
Die Entlastung der Siedlungsgebiete vom Durchzugsverkehr ist das
Hauptziel der geplanten Anschlussstellen. Beide Anschlüsse sind als
sogenannte Vollanschlüsse geplant, das heißt, es kann in beide
Richtungen auf- und abgefahren werden. Als Ergebnis einer
Verkehrsuntersuchung wurde nachgewiesen, dass die größtmögliche
Entlastung des bestehenden Hauptstraßennetzes durch zwei
Autobahnanschlüsse in Bad Vöslau und Kottingbrunn zu erwarten sind.
Für die Optimierung der Verkehrswirksamkeit ist zunächst die
Realisierung der Anschlussstelle Kottingbrunn und anschließend jene
in Bad Vöslau vorgesehen. Dadurch sollen die Landesstraße 151 im
Bereich des Ortsgebietes von Kottingbrunn und das Stadtzentrum von
Bad Vöslau entlastet werden. Die ersten Vorarbeiten für die
Anschlussstelle Kottingbrunn beginnen im Herbst dieses Jahres.
Durch die Verlagerung des Durchzugsverkehrs auf die A 2 Südautobahn
werden nicht nur Staus verhindert, sondern auch die Lebensqualität in
den Wohngebieten wesentlich verbessert. Bei der Planung der
Anschlussstellen wurde auch der mögliche vierstreifige Ausbau der A 2
bei den Rampen und Unterführungen bereits berücksichtigt.
Die Rampen von und nach Wien und nach Graz in Kottingbrunn werden
durch einen Kreisverkehr an die Landesstraße 151 angebunden. Die
Länge der Rampen liegt bei 1,6 km. Mit einem Außendurchmesser von 60
Metern bietet der Kreisel einen leistungsfähigen und sicheren
Anschluss an das Landesstraßennetz.
Der erste Abschnitt des Projekts, der Lärmschutz "Schwarzer Weg",
ist bereits im Laufen. Die Fundamentierungsarbeiten für den 1,5
Kilometer langen Lärmschutz sind bereits weitgehend fertig. Die
Kosten für die 2,5 Meter hohe Lärmschutzwand liegen bei 600.000 Euro.
Noch vor Ostern soll dieser Lärmschutz fertig sein. Auch entlang der
Rampen sind Lärmschutzelemente geplant. Landschaftspflegerische
Begleitmaßnahmen im Bereich der Rampen und des Kreisverkehrs sollen
die neuen Verkehrsrelationen in die örtliche Umgebung einfügen. Die
Gesamtkosten für den Lärmschutz und die beide Anschlussstellen liegen
bei rund 15 Millionen Euro.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12163
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