"Der Krieg darf nicht das letzte Wort haben"

Rund 2000 Teilnehmer bei ökumenischem Friedensgottesdienst im Klagenfurter Dom

Klagenfurt (LPD) - Rund 2000 Menschen, vorwiegend Jugendliche, nahmen am heutigen Friedensgebet mit Diözesanbischof Alois Schwarz und Superintendent Manfred Sauer im Klagenfurt Dom teil. Für den Frieden beteten auch Landeshauptmann Jörg Haider, der zu diesem Gottesdienst angeregt hatte, seine Gattin Claudia, Soziallandesrätin Gabriele Schaunig-Kandut und Klagenfurts Stadtrat Christian Scheider.

"Was zu tun ist, ist zu beten, Gotte möge allen beistehen", sagte Bischof Schwarz, der sich von tiefer Trauer über den Krieg erfüllt zeigte. Der Krieg dürfe nicht das letzte Wort haben, unterstrich der Bischof. Er erinnerte auch daran, dass Papst Johannes Paul II. eindringlich gebeten habe, Frieden zu halten. "Wir sehnen uns nach Demokratie und Menschenrechten, nach Gerechtigkeit und Frieden", sagte der Bischof in seiner Ansprache. Er wünsche sich , dass es uns gelingen möge, im eigenen Bereich Ungerechtigkeiten zu beseitigen und Konflikte friedlich und fair auszutragen.

Superintendent Manfred Sauer sagte, dass er bei Präsident Bush nicht an den Kampf des Guten gegen das Böse glaube. Es sei eine gefährliche Entwicklung, "wenn die USA sich nicht ans Völkerrecht hält." Macht verführe seinen Besitzer, Übermacht verführe zu Übermut. Es sei richtig und wichtig, sich zum Gebet zu versammeln und Gott um Frieden und Versöhnung zu bitten. "Wir bitten, dass der Krieg kurz ist und die Opfer nicht zu groß sind" , so Sauer.

Der ökumenische Friedensgottesdienst wurde von der Big Band der HTL Lastenstrasse Klagenfurt musikalisch umrahmt. Zum Schluss sangen alle Teilnehmer der ökumenischen Feier den Beatles-Song "Give peace a chance".
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