- 21.03.2003, 10:25:41
- /
- OTS0065 OTW0065
Schasching: Neues Vereinsgesetz ist Anschlag auf Gesellschaft
Wien (SK) "Die direkten Auswirkungen des neuen Vereinsgesetzes und
der Vereinsrichtlinien bringen für immer mehr gemeinnützige
Sportvereine unnötige organisatorische und finanzielle
Mehrbelastungen", sagt die Präsidentin des ASKÖ-Wien und
SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching. Das richtet sich gegen wichtige
Stützen unserer Gesellschaft. Der Sport in Österreich ist in
zehntausenden Vereinen organisiert. Dieses Gesetz ist ein Anschlag
auf die funktionierende Struktur des Breitensports in unserem Land."
Da die Übergangsfristen für die neuen gesetzlichen Regelungen "unklar
formuliert sind, sitzen derzeit unzählige SportfunktionärInnen
oftmals ratlos vor ihren bisher gültigen Statuten", sagte Schasching.
"Die Unsicherheit und der Unmut ist daher bei vielen ehrenamtlichen
FunktionärInnen verständlicherweise sehr groß." ****
Bei der ASKÖ-Wien hat sich die juristische Beratungstätigkeit für die
Mitgliedsvereine derzeit vervielfacht. Für die ASKÖ-Wien Präsidentin
Schasching ein klarer Hinweis, dass das neue Vereinsgesetz an der
sportpolitischen Realität klar vorbeigeht. "Die ungenügende aktive
Einbeziehung der Sportdachverbände beim Gesetzwerdungsprozess macht
sich jetzt leider deutlich bemerkbar. Außer neue bürokratische Hürden
bringt das neue Gesetz den Vereinen keinerlei Vorteile." Durch die
überaus unklaren Übergangsfristen führen derzeit viele gemeinnützige
Vereine explizit zur Änderung der Vereinsstatuten
Generalversammlungen durch. Dadurch entsteht ein zusätzlicher
organisatorischer und finanzieller Aufwand.
Die Geschäftsstelle der ASKÖ-Wien wird als Servicezentrum für die
Mitgliedsvereine in einer Aussendungen nochmals auf die
Serviceleistungen des Sportdachverbandes hinweisen. "Damit wollen wir
in dieser Situation den SportfunktionärInnen hilfreich zur Seite
stehen. Es ist leider wieder einmal so, dass von der Bundesregierung
ein undurchdachtes Gesetz verabschiedet wurde, dass lediglich darauf
hinausläuft, die Arbeit der ehrenamtlichen tätigen Funktionäre zu
erschweren", so Schasching. (Schluss) wf/mm
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK






