- 21.03.2003, 09:57:52
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Kinderfreunde warnen vor Auswirkungen eines Krieges auf die Kinder
Wien (SK) "Machtbesessen und emotionslos, als handle es sich um ein
Strategiespiel, wird der Irak von den USA bombardiert. Die
Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung sind - wie bei jedem Krieg -
katastrophal. Aber auch die Botschaft, die durch diese Art der
Kriegsführung an die Kinder vermittelt wird, darf nicht unterschätzt
werden." Die Österreichischen Kinderfreunde haben letzten Monat eine
Studie über die Ängste der Kinder in Österreich veröffentlicht, in
der die Angst vor Krieg zentrales Thema war. ****
"Die Angst der Kinder vor Krieg bezieht sich nicht nur auf die
unmittelbare Bedrohung für Österreich. Kinder in Österreich zeigen
Mitgefühl und Solidarität mit Kindern in Kriegsgebieten. Dass Kinder
in Kriegen getötet und Familien zerstört werden, belastet sie sehr.
Kinder können diese Informationen nicht auf rationaler Ebene
verarbeiten. Emotionale Betroffenheit und Überforderung der Kinder
muss von den Erwachsenen aufgefangen und begleitet werden. Gespräche,
die die Ängste rund um das Thema Krieg aufgreifen, geben Kindern mehr
Sicherheit, als eine Verdrängung der Thematik", so Waltraud
Witowetz-Müller, Bundesvorsitzende der Österreichischen
Kinderfreunde, Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.
In Schulen wird Konfliktmanagement angeboten um Kindern zu zeigen,
dass es andere Lösungswege gibt als jene der Gewalt. Vorgelebt werde
den Kindern aber etwas ganz Anderes. "Die Vorbildwirkung, die bei der
Kriegsführung der USA auf die Kinder dieser Welt wirkt, ist
eindeutig: Der Stärkere schlägt auf den Schwächeren ein und gewinnt.
Das Unterbewusstsein von Kindern speichert diese Botschaft und
begleitet sie auf ihrem Lebensweg", warnt Witowetz-Müller. (Schluss)
cs/mm
Infos: Mag. Martina Gmeiner, Tel. 01/5121298/47,
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Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
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