Kinderfreunde warnen vor Auswirkungen eines Krieges auf die Kinder

Wien (SK) "Machtbesessen und emotionslos, als handle es sich um ein Strategiespiel, wird der Irak von den USA bombardiert. Die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung sind - wie bei jedem Krieg -katastrophal. Aber auch die Botschaft, die durch diese Art der Kriegsführung an die Kinder vermittelt wird, darf nicht unterschätzt werden." Die Österreichischen Kinderfreunde haben letzten Monat eine Studie über die Ängste der Kinder in Österreich veröffentlicht, in der die Angst vor Krieg zentrales Thema war. ****

"Die Angst der Kinder vor Krieg bezieht sich nicht nur auf die unmittelbare Bedrohung für Österreich. Kinder in Österreich zeigen Mitgefühl und Solidarität mit Kindern in Kriegsgebieten. Dass Kinder in Kriegen getötet und Familien zerstört werden, belastet sie sehr. Kinder können diese Informationen nicht auf rationaler Ebene verarbeiten. Emotionale Betroffenheit und Überforderung der Kinder muss von den Erwachsenen aufgefangen und begleitet werden. Gespräche, die die Ängste rund um das Thema Krieg aufgreifen, geben Kindern mehr Sicherheit, als eine Verdrängung der Thematik", so Waltraud Witowetz-Müller, Bundesvorsitzende der Österreichischen Kinderfreunde, Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

In Schulen wird Konfliktmanagement angeboten um Kindern zu zeigen, dass es andere Lösungswege gibt als jene der Gewalt. Vorgelebt werde den Kindern aber etwas ganz Anderes. "Die Vorbildwirkung, die bei der Kriegsführung der USA auf die Kinder dieser Welt wirkt, ist eindeutig: Der Stärkere schlägt auf den Schwächeren ein und gewinnt. Das Unterbewusstsein von Kindern speichert diese Botschaft und begleitet sie auf ihrem Lebensweg", warnt Witowetz-Müller. (Schluss) cs/mm

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