• 20.03.2003, 10:45:03
  • /
  • OTS0077 OTW0077

FP-Strache (2): Vienna-City-Tower wird architekturpolitisches Mahnmal für gelebte Behördenwillkür!

Wien, 20-03-2003 (fpd) - Als Wehrmutstropfen zum Erfolg beim
Hochhausprojekt Wien-Mitte muß festgehalten werden, daß durch die
rechtsstaatlich mehr als fragliche Vorgangsweise beim
Vienna-City-Tower, der ja bekanntlich bereits kurz vor der
Baufertigstellung steht, den Wienern ein städtebauliches Mahnmal
erwachsen wird, so Strache.

Die FPÖ-Wien habe bekanntlich Beschwerde beim Verfassungs- und
Verwaltungsgerichtshof, sowie eine Stadthaftungsklage eingereicht.
Zusätzlich werde ein Antrag auf Kontrollamtsüberprüfung erfolgen.
Laut Freiheitlichen müßte die logische Konsequenz eine
Baueinstellung und die Höhenreduktion auf die von der UNESCO
vorgegebene Höhe von rund 65 Metern Höhe die Folge sein. Der
Vienna-City-Tower werde als Mahnmal städtebaulicher Ignoranz der
Wiener Stadtregierung gegen die Wiener Bevölkerung in die Geschichte
eingehen und ein architekturpolitisches Zeichen für gelebte
Stadtbildverschandelung, für Nachbarn-, Anrainer und
Bürgerausgrenzung, für Rechtsverweigerung und Willkür sein.

Strache fordert endlich einzuhaltendes Hochhausbauverbot für
Wiens Innen Stadt

Allein das abgehobene und präpotente Verhalten der
Bürgermeisterpartei habe der Stadt Wien nachhaltigen Schaden
zugefügt. Nicht nur, daß der internationale Ruf durch den drohenden
Entzug des UNESCO-Welterbeprädikates massiv darunter gelitten habe,
hätten darüber hinaus die Wienerinnen und Wiener bis heute kein
zentrumsgerechtes und weltkulturerbeverträgliches Projekt auf den
Tisch gelegt bekommen, das den SPÖ-hausgemachten Schandfleck
Wien-Mitte, vom Wiener Bürgermeister Häupl auch selbstkritisch
"Rattenloch" genannt, adäquat ersetzen könnte.

Aus diesem Grund habe Strache auch einen Sonderplanungsausschuss
verlangt, der mit dankenswerter Unterstützung der
ÖVP-Ausschußmitglieder nunmehr am 26. März 2003 stattfinden werde.
Von den freiheitlichen Ausschußmitgliedern werden bei dieser Sitzung
konkrete Vorschläge und Ergebnisse für ein
weltkulturerbeverträgliches Wien-Mitte-Projekt eingefordert werden.

Die Durchsetzung von Bürgerrechten und eine gelebte Kultur- und
Stadtbildpflege ist uns Freiheitlichen wichtig, so Strache. Alle
Wiener Stadtparteien hätten die kulturelle Verpflichtung das
historisch gewachsene Stadtzentrumsbild für unsere Kinder und die
Nachwelt zu schützen und zu erhalten.

Schicker sollte Konsequenzen ziehen und sich aus
Stadtratsfunktion verabschieden

Die SPÖ sollte aus ihrem verursachten Schaden und dem daraus
entstandenen Flop endlich lernen und in Zukunft nicht über die
Bürgerinteressen und die größte Oppositionspartei in im Land Wien
drüberfahren. Stadtrat Rudolf Schicker, welcher maßgeblichen Anteil
an der Hochhauswahnentwicklung im Stadtzentrum hat, sollte sich
jedenfalls überlegen, ob er nach seinem Versagen nicht persönlich
Konsequenzen ziehen, und seinen Sessel räumen sollte, schloß
Strache. (Schluß) jen

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 743

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel