Negative Auswirkungen von GATS auf öffentlichen Verkehr

Pressekonferenz der infra-Gewerkschaften über die Folgen der Globalisierung im Verkehrsbereich

Wien (infra/GdE/ÖGB). Die bisherigen Erfahrungen mit Privatisierungen im öffentlichen Nahverkehr im Ausland sind durchwegs negativ: Die Verkehrsleistungen der Privaten sind - wenn überhaupt -nur kurzfristig billiger geworden und müssen öffentlich gestützt werden, notwendige Investitionen sind weitgehend ausgeblieben, die Arbeitsbedingungen für die Dienstnehmer in den Verkehrsunternehmen sind durchwegs schlechter als in staatlichen Unternehmen. Diese ausländischen Erfahrungen drohen auch in Österreich, wenn nach Abschluss der geheimen Verhandlungen über GATS (General Agreement on Trade in Services) auch die öffentlichen Dienstleistungen im Verkehrsbereich der totalen Privatisierung unterworfen werden. ++++

Die Gewerkschaften der Allianz infra laden deshalb zu einer Pressekonferenz mit dem infra-Bereichssprecher Verkehr und Vorsitzenden der Eisenbahnergewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, und dem GdG-Verkehrssprecher und Zentralbetriebsratsobmann der Wiener Linien, Karl Kaiser, ein.

Zeit: Dienstag, 25. März 2003, 10 Uhr
Ort: Eisenbahnergewerkschaft, Margaretenstrasse 166, 4. Stock, Multimediaraum
Thema: "GATS im öffentlichen Personennahverkehr - die Folgen der Globalisierung im Verkehrsbereich".

Die VertreterInnen der Medien sind dazu herzlich eingeladen.

ÖGB, 20. März 2003 Nr. 180

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