• 20.03.2003, 09:30:00
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'Die Mucha' bringt Licht ins Spendendunkel - 'Familienwelt'-Magazin testet Hilfsorganisationen

Wohin geht das Geld? Über die Hälfte der Anbieter mangelhaft

"Die Mucha" hat 24 heimisch vertretene
Spendenorganisation genauer ins Auge des Konsumentenschutzes gefaßt.
Das Ergebnis läßt freilich so manche Geberhand klamm werden, belegt
es doch, daß über die Hälfte der überprüften Firmen und Vereine die
Grundanforderungen nur mangelhaft erfüllen.

Wien (OTS) - Der World Vision-Skandal ging 1998 tief. Dennoch
schreckte er den Österreicher nicht ab, Jahr für Jahr tiefer und
tiefer in die Spendenkasse zu greifen. Mißbrauchte Kinder.
Reintegration und Heilung körperlich oder psychisch Erkrankter. Opfer
der großen Flut. Ihnen allen wurde großzügig geholfen. Und trotzdem
bleibt das Mißtrauen, wohin das Geld fließt. Dabei sollte es für
solche Organisationen relativ einfach sein, sich als seriös zu
positionieren: Engagiertes Auftreten. Transparenter Geldverkehr.
Erfolgsbelege für das kleine bißchen Hilfe. Trotzdem steht es bei
vielen Organisationen in Sachen Auskunftswillen und Effizienz im
Argen.

"Die Mucha" hat 24 heimisch vertretene Spendenorganisation genauer
ins Auge des Konsumentenschutzes gefaßt. Das Ergebnis läßt freilich
so manche Geberhand klamm werden, belegt es doch, daß über die Hälfte
der überprüften Firmen und Vereine die Grundanforderungen nur
mangelhaft erfüllen. Überprüft wurden die Webauftritte, Aussendungen
und der Direktkontakt auf Kriterien wie Erreichbarkeit,
Beratungsniveau und Transparenz (wie etwa durch Jahresberichte). Als
vorbildlich konnten nur zwei eingestuft werden: Die "adventische
Entwicklungs- und Katastrophenhilfe" ADRA und die Umweltorganisation
GLOBAL 2000. Ganze neun Firmen erwiesen sich als inakzeptabel,
darunter so bekannte Namen wie CARE, HUMANA oder GREENPEACE. Ganze
vier mußten wegen inkompetenten Angebots, Falschangaben und nicht
vorhandener Kontaktmöglichkeit aus der Wertung genommen werden.

O-Ton Barbara Mucha "Der Österreicher bewahrt sich auch in Zeiten
der Rezession ein großzügiges Herz. Deswegen darf sich gerade eine
Spendenorganisation im Auftreten keinen Schnitzer erlauben. Vertrauen
darf kein Luxus sein. Gerade wo es um Hilfe und Lebenserhaltung
geht."

Der komplette Test wird in der aktuellen Ausgabe des Magazins
"FAMILIENWELT" veröffentlicht. Weitere Themen: Technokraten zerstören
Kinderträume - Der Ausverkauf des Disney-Konzerns. Drogen-Kids: Eine
traurige Bestandsaufnahme. Stoppt die Kinderschänder: Eine
Unterschriftenliste für strengere Maßnahmen.

"FAMILIENWELT" Ausgabe Nr.1/03 ist soeben im Handel erschienen.
(VÖ-Datum: Freitag, 19.03.2003, Verkaufspreis: 2 Euro)
Veröffentlichung der Testergebnisse nur mit Quellenangabe. Alle
Copyrights liegen bei der Barbara Mucha GmbH.

Die Barbara Mucha Media GmbH ist ein unabhängiger Print- und
Online-Verlag für Lifestyle- und Konsumfragen. Wichtigste Medien: Die
in Deutschland und Österreich erhältlichen Magazine "SIGNORA" und
"familienwelt", sowie der Shopping-Guide "Die Mucha" und die als
Beschwerdeseiten renommierten Webpräsenzen www.diemucha.at und
www.diemucha.de.

Die Website des Magazins: http://www.familienwelt.at

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sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Barbara Mucha
Barbara Mucha Media GmbH
Tel.:0043-1-58040-0
Fax.:0043-1-58040-70
mailto:[email protected]

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