• 19.03.2003, 13:42:02
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Fuhrmann: Stärkung der Schulpartner immer wichtiger

Quantität an Stunden nicht gleichzusetzen mit Qualität des Un- terrichtes

Wien, 19. März 2003 (ÖVP-PK) Am Rande des heutigen Unter-
richtsausschusses im Nationalrat äußerte sich die Bundesobfrau der
Jungen ÖVP, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, positiv zu den von Bildungsmi-
nisterin Elisabeth Gehrer vorgeschlagenen Reformen im Bildungsbe-
reich. "Die Entlastung von Österreichs Schülerinnen und Schülern ist
vor allem in Hinblick auf die Arbeitszeitbelastung der Jugendlichen
zu begrüßen, die oft höher liegt als die von Erwachsenen", so Fuhr-
mann. "Sie muss jedoch mit einer Reihe weiterer Maßnahmen wie zum
Beispiel einer Straffung der Lehrpläne oder der Erstellung von Leis-
tungsstandards einher gehen." ****

"Anstatt die Quantität an Informationen zu steigern, muss mehr
auf die Qualität der vermitteltem Lehrinhalt Rücksicht genommen wer-
den", sagte die Bundesobfrau der Jungen ÖVP. Die PISA-Studie sei ein
wichtiger Gradmesser für diese Qualität, man solle aber auch andere
nationale Maßnahmen zur Qualitätsüberprüfung einleiten.

Ein "Schritt in die richtige Richtung" sei für Fuhrmann die
schulautonome Entscheidung über die Festsetzung der Stundentafeln.
"Entscheidungen sollen dort gefällt werden, wo sie auch umgesetzt
werden müssen, nämlich in der Schule selbst", so Fuhrmann. Außerdem
sei diese Möglichkeit zur Änderung der subsidiären Stundentafeln not-
wendig, um auf die Entwicklung und den Ausbau von Schulprofilen ein-
gehen zu können, schloss die Bundesobfrau der Jungen ÖVP.

Rückfragehinweis: Michael Höfler, Parlament. MA: 0699 125 33 638
Internet: http://www.junge.oevp.at

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