• 19.03.2003, 12:33:21
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Wurm: Buwog-Wohnungsverkauf - Ein Flop mit hohen Spesen!

Wien (SK) "Viele Milliarden Schilling wollte der damals
frischgebackene Finanzminister K.H. Grasser aus dem Verkauf der
bundeseigenen Wohnungen für das Budget lukrieren. Monate lange
Debatten auch in Tirol und vor allem in Innsbruck, wo die meisten
dieser Wohnungen stehen, waren die Folge", so die Tiroler
SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm Mittwoch gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

"Was ist bis jetzt wirklich passiert? Die Mieter dieser Wohnungen
sind stark verunsichert worden, Mieter haben zum Teil schon Kredite
aufgenommen, nur Wohnungen wurden bis jetzt keine verkauft. Das
Auffallendste am groß angekündigten 'Deal' sind bis jetzt nur die
enorm hohen Spesen, die für externe Berater des Finanzministeriums
anfallen. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung musste der
Finanzminister bekannt geben, dass er für eine Rechtsanwaltskanzlei
über 500.000 Euro, für zwei Universitätsprofessoren 179.000 Euro und
für das Bankhaus Lehmann Brothers fünf Millionen Euro ausgeben muss.
Fast sechs Millionen Euro, oder fast 80 Millionen Schilling Ausgaben
für eine Transaktion von der man nicht weiß, ob und wann sie
stattfinden soll, erscheint mir ein starkes Stück. Immer mehr
bröckelt das Image vom Strahlemann, Finanzminister K.H.G.", schloss
Gisela Wurm. (Schluss) cs/mm

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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