BLECKMANN: SP-Burgstaller kritisiert eigenen Beschluß

" Die FPÖ ist natürlich gegen ungerechtfertigte Privilegien und da muß noch einiges geändert werden"

Wien, 2003-03-18 (fpd) - Mit großer Verwunderung nahm heute FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann die jüngste Kindesweglegung von SP-Burgstaller in Sachen Bezügefortzahlung zur Kenntnis. "Wenn sich Frau Burgstaller nach einer Abschaffung dieser Gehaltsfortzahlungen sehnt, sei ihr in Erinnerung gerufen, daß es ihre Partei - die SPÖ -war, die im Jahre 1997 dieses Gesetz beschlossen hat. Die FPÖ hat als einzige Partei dagegen gestimmt", betonte Bleckmann. ****

Deshalb werde es die FPÖ den Herrschaften, die jetzt allzu laut schreien, auch einfach machen, auf ihre Privilegien zu verzichten. Die FPÖ sei natürlich gegen ungerechtfertigte Privilegien und da müsse noch einiges geändert werden. Laut Bleckmann werde man daher eine gerechtere Neuordnung dieses Gesetzes auch im Verfassungskonvent andiskutieren. "Dann werden wir ja sehen, ob die Damen und Herren Cap, Klima, Konrad, Hums, Ambrozy und die unzähligen anderen unserer Initiative für Privilegienabbau ihre Zustimmung geben und auf ihre fetten Abfertigungen und Pensionen verzichten werden", sagte Bleckmann.

Eines stehe jedenfalls fest, die FPÖ und alle ihre neun Landesgruppen würden auch weiterhin geschlossen, geeint und mit allem Nachdruck gegen Politiker- und Funktionärsprivilegien auftreten, schloß Bleckmann. (Schluß)

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