Heute startete Österr.-Afghanische Gesellschaft in Klagenfurt

Ehrenpräsidenten sind LH Haider und Sadar Assadullah Schairdel - Zielsetzung: Hilfen für konkrete Projekte für Kinder

Klagenfurt (LPD) - Die Österreichisch-Afghanische Freundschaftsgesellschaft wurde heute auf Initiative von Hauptmann Ing. Gernot Marschnig (St. Veit/Glan) in Klagenfurt konstituiert. Ehrenpräsidenten der Gesellschaft sind Landeshauptmann Jörg Haider und Sadar Assadullah Schairdel (Neffe des Königs von Afghanistan). Wie Marschnig zur Zielsetzung der Gesellschaft feststellte, gehe es darum, in genauer Kenntnis der örtlichen Situation konkrete Hilfsprojekte, speziell für Kinder und Waisen zu realisieren. Einige Kindergärten konnten bereits in Kabul, wo Marschnig als Bundesheer-Hauptmann im Rahmen des internationalen ISAF-Einsatzes im Vorjahr tätig war, saniert und revitalisiert werden.

Weitere Kindergärten sollten wiederaufgebaut und funktionstüchtig gemacht werden, und auch Stipendien bzw. Austauschmöglichkeiten für Schüler könnten künftig geschaffen werden. Marschnig zeigte sich erfreut, dass viele spontan bereit waren, Projekte zu unterstützen. Mitglieder der Freundschaftsgesellschaft sind u. a. auch Prof. Dr. Günther Woschank, Karl Heinz Tauschitz, Ing. Harald Regenfelder, Christoph Marschnig und Wolfgang Müller aus Deutschland. Büroleiter Dr. Dieter Platzer (in Vertretung von LH Haider) sagte, dass es dem Landeshauptmann ein großes Anliegen sei, humanitäre und soziale Anliegen in Afghanistan zu unterstützen. Er, Haider, wünsche der Gesellschaft viel Erfolg.

Es sei unverzichtbar, Kenntnisse vor Ort zu gewinnen, das betonte auch Schairdel, der die große Verbundenheit mit Europa hervorstrich und ebenfalls für projektbezogene Hilfestellungen plädierte. Schairdel ist Sprecher der "Nationalen Einheit Afghanistans" und setzt auf Wiederaufbau und Demokratisierung des Landes.

5 Mio. Euro habe es von Österreich für den Wiederaufbau gegeben, leider durfte das Geld nicht von den Österreichern selbst verwaltet werden, bedauerte Marschnig. Afghanistan brauche viel Hilfe, auf die Kinder und Waisen dürfe dabei nicht vergessen werden. Jeder sei eingeladen, der Freundschaftsgesellschaft beizutreten und somit für wirksame Wiederaufbauhilfen beizutragen, so Marschnig.
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