• 18.03.2003, 12:01:47
  • /
  • OTS0118 OTW0118

Heute startete Österr.-Afghanische Gesellschaft in Klagenfurt

Ehrenpräsidenten sind LH Haider und Sadar Assadullah Schairdel - Zielsetzung: Hilfen für konkrete Projekte für Kinder

Klagenfurt (LPD) - Die Österreichisch-Afghanische
Freundschaftsgesellschaft wurde heute auf Initiative von Hauptmann
Ing. Gernot Marschnig (St. Veit/Glan) in Klagenfurt konstituiert.
Ehrenpräsidenten der Gesellschaft sind Landeshauptmann Jörg Haider
und Sadar Assadullah Schairdel (Neffe des Königs von Afghanistan).
Wie Marschnig zur Zielsetzung der Gesellschaft feststellte, gehe es
darum, in genauer Kenntnis der örtlichen Situation konkrete
Hilfsprojekte, speziell für Kinder und Waisen zu realisieren. Einige
Kindergärten konnten bereits in Kabul, wo Marschnig als
Bundesheer-Hauptmann im Rahmen des internationalen ISAF-Einsatzes im
Vorjahr tätig war, saniert und revitalisiert werden.

Weitere Kindergärten sollten wiederaufgebaut und funktionstüchtig
gemacht werden, und auch Stipendien bzw. Austauschmöglichkeiten für
Schüler könnten künftig geschaffen werden. Marschnig zeigte sich
erfreut, dass viele spontan bereit waren, Projekte zu unterstützen.
Mitglieder der Freundschaftsgesellschaft sind u. a. auch Prof. Dr.
Günther Woschank, Karl Heinz Tauschitz, Ing. Harald Regenfelder,
Christoph Marschnig und Wolfgang Müller aus Deutschland. Büroleiter
Dr. Dieter Platzer (in Vertretung von LH Haider) sagte, dass es dem
Landeshauptmann ein großes Anliegen sei, humanitäre und soziale
Anliegen in Afghanistan zu unterstützen. Er, Haider, wünsche der
Gesellschaft viel Erfolg.

Es sei unverzichtbar, Kenntnisse vor Ort zu gewinnen, das betonte
auch Schairdel, der die große Verbundenheit mit Europa hervorstrich
und ebenfalls für projektbezogene Hilfestellungen plädierte.
Schairdel ist Sprecher der "Nationalen Einheit Afghanistans" und
setzt auf Wiederaufbau und Demokratisierung des Landes.

5 Mio. Euro habe es von Österreich für den Wiederaufbau gegeben,
leider durfte das Geld nicht von den Österreichern selbst verwaltet
werden, bedauerte Marschnig. Afghanistan brauche viel Hilfe, auf die
Kinder und Waisen dürfe dabei nicht vergessen werden. Jeder sei
eingeladen, der Freundschaftsgesellschaft beizutreten und somit für
wirksame Wiederaufbauhilfen beizutragen, so Marschnig.
(Schluss)

Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel