Dolinschek: Privilegien in der Sozialversicherung abbauen

Baldige Vorschläge aus dem Sozialversicherungsbereich werden erwartet

Wien, 2003-03-18 (fpd) - Der freiheitliche Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek ist für die Durchforstung sowie Abschaffung vieler Privilegien wie etwa in der Sozialversicherung. ****

"Der Privilegienabbau muß vor allem auch im geschützte Bereich wie von der ÖBB oder Post bis hin zur Sozialversicherung weitergehen, denn hier gibt es noch genügend Sparpotential. Solange Sonderrechte und Privilegien nicht beseitigt werden, kann es keine Zustimmung zu Selbstbehalten und Gebührenerhöhungen geben", betonte Dolinschek. Wenn man in den Bereichen der Verwaltung interne Reformen durchführen würde, könnten Einsparungen, ohne daß es zu Mehrkosten komme, erzielt werden.

Es ist für Dolinschek nicht einzusehen, daß Arbeiter, die "45 Jahre auf dem Buckel haben und 60 Jahre alt sind, dann noch länger arbeiten müssen, wenn es andererseits Begünstigte gibt, wie im öffentlichen Dienst, bei den Eisenbahnern oder Postbediensteten, die weiter zwischen 50 und 60 Jahren in Pension gehen können". Das werde kein österreichischer Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft verstehen. Der freiheitliche Sozialsprecher forderte rasche und baldige Vorschläge aus dem Sozialversicherungsbereich. (Schluß)

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