- 17.03.2003, 12:46:05
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Europäischer Kartellverband: "Christentum soll in europäischer Verfassung verankert werden"
EKV Präsident Eitzinger spricht sich für ein Abweichen vom instimmigkeitsprinzip und gegen den deutsch-französischen Vorschlag einer europäischen Doppelspitze aus
Wien (OTS) - "Es ist zu begrüßen, dass die Charta der Grundrechte
der Europäischen Union in eine zukünftige europäische Verfassung
integriert werden soll und damit ein weiterer Schritt Richtung Werte
und Grundrechtsgemeinschaft getan wird."
Johannes Eitzinger, Präsident des Europäischen Kartellverbandes
Christlicher Studentenverbände (EKV), mit 120 000 Mitgliedern in 13
Europäischen Ländern der größte europäische Studenten- und
Akademikerverband, zeigt sich mit den Entwicklungen, wie sie sich am
Konvent zur Zukunft Europas abzeichnen, zufrieden. Eitzinger plädiert
eindringlich darauf, der Charta der Grundrechte ein höhere Stellung
innerhalb der Konstitution zu geben.
Im Beitrag des EKV zur Debatte um die Zukunft Europas und um eine
Europäische Verfassung stellt die weitere Demokratisierung und
Integration Eine zentrale Forderung dar. (Der Beitrag ist im vollen
Wortlaut auf der Homepage des Europäischen Kartellverbandes
http://www.ekv.info als Download vorhanden)
Eitzinger:"Anstatt die Verantwortlichkeiten zu verwischen
befürworten wir eine Struktur, in der die Kommission, ihr vom
Europäischen Parlament gewählter Präsident sowie das Parlament eine
stärkere Stellung gegenüber dem Rat der Europäischen Union erhält."
Präsident Eitzinger weiter:"Daher ist das Konzept der Einführung
einer europäischen Doppelspitze abzulehnen. Vielmehr wäre es
vernünftig, bei Entscheidungen vom Prinzip der Einstimmigkeit
abzuweichen und zu Mehrheitsentscheidungen überzugehen."
Für den EKV Präsidenten wäre es ein wichtiger Impuls in einer
zukünftigen europäischen Verfassung auch das national geregelte
Verhältnis von Staat und Kirche, wie es schon im Amsterdamer Vertrag
festgehalten ist, zu übernehmen.
Eingehend weist Johannes Eitzinger auf die christliche Prägung des
europäischen Kontinents hin und begrüßt ausdrücklich die Äußerungen
des Konventspräsidenten, das religiöse Erbe in der
Verfassungspräambel anerkennen zu wollen.
Eitzinger abschließend:"Diese Anerkennung des religiösen Erbes,
vornehmlich das Erbe des Christentums, erscheint uns als Quelle
unserer europäischen Werte unumgänglich und ist daher eine zentrale
Forderung an den Konvent seitens des Europäischen Kartellverbandes."
(MW)
Rückfragehinweis:
Johannes Eitzinger,
Strozzigasse 6-8/3.6.012.0.2, A-1080 Wien
Tel.:(+43 664) 53 16 265
mailto:johannes.eitzinger@stuwo.at
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