• 14.03.2003, 12:15:39
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Telekom Austria informiert: AonVirenchecker, Mehrwertnummern-Sperre und Breitband-Anschluss schützen vor ungewollten Dialer-Programmen

Wien (OTS) - Mit dem seit Februar 2003 erhältlichen Zusatzpaket
AonVirenchecker setzt Telekom Austria eine wichtige Maßnahme gegen
immer umfangreicher werdende Virenattacken und Dialer-Angriffe.
Tückische Dialer-Programme, die bei Internetbenutzung und fallweise
auch beim späteren Start des PC im Hintergrund und damit für den
Nutzer unbemerkt Einwahl-verbindungen zu kostenpflichtigen
Mehrwertnummern herstellen, werden bekämpft. Der AonVirenchecker ist
ein Viren-Sicherheitspaket für AonSpeed- und AonFlash-Kunden von
Telekom Austria*) und verhindert beispielsweise, dass Computer
selbständig ohne das Wissen des Benutzers 0930-Nummern anwählen und
dadurch erhöhte Telefonkosten entstehen. Mit dem AonVirenchecker
liefert Telekom Austria einen umfassenden Virenschutz an, denn er
wirkt auf verschiedenen Ebenen: Sicheres Surfen im Internet, der
Schutz der persönlichen Daten und sicherer E-Mailverkehr werden damit
ermöglicht. Die Features im Detail:

o Schutz vor 0930-Dialern

o Schutz vor eventuellem Virenbefall durch Surfen im Internet: Bei
jedem Download (bzw. "normalen" Surfen) werden die Dateien, die auf
der eigenen PC-Festplatte gespeichert bzw. geöffnet werden, im voraus
auf Virenbefall gescannt.

o Schutz bei Einlegen von Disketten, CD-ROMs etc: Bei jedem
Speichermedium werden die Daten zuerst auf Virenbefall überprüft,
bevor sie auf die eigene PC-Festplatte kopiert bzw. auf dem eigenen
PC geöffnet werden.

o Scan der installierten Festplatten: Die eigene PC-Festplatte wird
laufend im Hintergrund durch den OnlineVirenchecker vor Virenbefall
geschützt.

o Schutz vor Virenbefall über Mailverkehr: Alle Mails, die der Kunde
in seine Aon-Mailbox erhält, werden auf Virenbefall gescannt, bevor
sie der Kunde liest bzw. von den Servern der Telekom Austria abruft
und somit auf seinen PC gelangen könnten.

Um einen nachhaltigen Virenschutz zu erreichen, erfolgt eine laufende
Aktualisierung durch Telekom Austria. Für den E-Mailschutz wird das
automatisch im Netz von Telekom Austria durchgeführt, für den
Desktopschutz werden dem Kunden laufend Updates zum Downloaden aus
einer Virendatenbank zur Verfügung gestellt.

Das Virenschutz-Paket beinhaltet einen "lokalen Virenschutz" in Form
einer CD-Rom und ein Online-Tool. Die monatlichen Kosten betragen
Euro 2,90 (inkl. USt.). Dazu kommt ein einmaliges Aktivierungsentgelt
von Euro 15,- (inkl. USt.).

Der AonVirenchecker ist in den Telekom Austria Shops, den
Postfilialen, bei den Vertriebspartnern von Telekom Austria und unter
0800 100 100 (für Neukunden) verfügbar. Bestehende Kunden können den
AonVirenchecker über den Aon Kundenbereich auf dem Aon-Portal
bestellen. Der AonVirenchecker entspricht dem verfügbaren Stand der
Technik bei der Bekämpfung von bereits bekannten Computerviren.

ADSL - keine Chance für Dialer
Die effizienteste Maßnahme gegen unseriöse Dial-In-Programme bietet
ein ADSL-Anschluss. Bei ADSL steigt der Kunde direkt via
Accessleitung ins Internet ein und muss sich nicht via Modem über das
Telefonnetz einwählen. Die Gefahrenquelle für Selbsteinwähl-Programme
fällt dadurch weg.

Sperre der Mehrwertnummern
Unter der kostenfreien Telekom Austria Servicenummer 0800 100 100
können Kunden gezielt einzelne Zonen sperren lassen oder umfassende
Sperren beauftragen, so etwa Aktiv- oder Passivsperren. Darüber
hinaus entwickelt Telekom Austria laufend Mechanismen, um Kunden bei
ungewöhnlich hohem Anstieg der Telefonkosten zu warnen. Mittels einer
sogenannten Schwellenwertbenachrichtigung wird der Kunde
beispielsweise ab Überschreiten eines definierten Wertes automatisch
benachrichtigt. In Extremfällen wird der Betroffene telefonisch
kontaktiert.

Rechtliche Aspekte
"Aufgrund der behördlichen Anforderungen (Zusammenschaltungsbescheid)
ist die Telekom Austria AG dazu verpflichtet, die Entgelte für alle
093x-Nummern der Alternativen Netzbetreiber, die von Kunden der
Telekom Austria AG angewählt wurden, zu verrechnen", so Mag. Erich
Schickengruber, Kundenrechtsexperte von Telekom Austria. "Obwohl die
Dialer-Programme weder von uns als Netzbetreiber angeboten noch
verwendet werden, müssen wir die darüber erfolgte - und in diesem
Fall von Drittfirmen zur Verfügung gestellte - Mehrwertdienstleistung
im Rahmen unserer Telefonrechung verrechnen. Haften können wir für
diesen Dienst selbstverständlich nicht."

Dennoch müssen die Einwendungen gegen Rechnungen, die aufgrund
unseriöser Dialer-Programme als zu hoch empfunden werden, beim
Rechnungsleger Telekom Austria eingebracht werden. Telekom Austria
konfrontiert die betroffenen Alternativen Netzbetreiber und fordert
diese zu fundierten faktischen und rechtlichen Stellungnahmen auf.
Über die Einwendung des Kunden entscheidet die Telekom Austria auf
Basis der geltenden Gesetze. "Neben dem Einspruch hat der Kunde die
Möglichkeit, die Schlichtungsstelle der Regulierungsbehörde
anzurufen. Dadurch wird die Stundung des überhöhten Betrags
gewährleistet", betont Schickengruber.

*) ausgenommen AonSpeed mit 500 MB Datenguthaben und AonFlash Easy

Rückfragehinweis:
Telekom Austria AG
Unternehmenskommunikation
Mag. Sigrid Bachinger
Tel: 059 059 1 11011
Fax: 059 059 1 11090
mailto:[email protected]

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