Telekom Austria informiert: AonVirenchecker, Mehrwertnummern-Sperre und Breitband-Anschluss schützen vor ungewollten Dialer-Programmen

Wien (OTS) - Mit dem seit Februar 2003 erhältlichen Zusatzpaket AonVirenchecker setzt Telekom Austria eine wichtige Maßnahme gegen immer umfangreicher werdende Virenattacken und Dialer-Angriffe. Tückische Dialer-Programme, die bei Internetbenutzung und fallweise auch beim späteren Start des PC im Hintergrund und damit für den Nutzer unbemerkt Einwahl-verbindungen zu kostenpflichtigen Mehrwertnummern herstellen, werden bekämpft. Der AonVirenchecker ist ein Viren-Sicherheitspaket für AonSpeed- und AonFlash-Kunden von Telekom Austria*) und verhindert beispielsweise, dass Computer selbständig ohne das Wissen des Benutzers 0930-Nummern anwählen und dadurch erhöhte Telefonkosten entstehen. Mit dem AonVirenchecker liefert Telekom Austria einen umfassenden Virenschutz an, denn er wirkt auf verschiedenen Ebenen: Sicheres Surfen im Internet, der Schutz der persönlichen Daten und sicherer E-Mailverkehr werden damit ermöglicht. Die Features im Detail:

o Schutz vor 0930-Dialern

o Schutz vor eventuellem Virenbefall durch Surfen im Internet: Bei jedem Download (bzw. "normalen" Surfen) werden die Dateien, die auf der eigenen PC-Festplatte gespeichert bzw. geöffnet werden, im voraus auf Virenbefall gescannt.

o Schutz bei Einlegen von Disketten, CD-ROMs etc: Bei jedem Speichermedium werden die Daten zuerst auf Virenbefall überprüft, bevor sie auf die eigene PC-Festplatte kopiert bzw. auf dem eigenen PC geöffnet werden.

o Scan der installierten Festplatten: Die eigene PC-Festplatte wird laufend im Hintergrund durch den OnlineVirenchecker vor Virenbefall geschützt.

o Schutz vor Virenbefall über Mailverkehr: Alle Mails, die der Kunde in seine Aon-Mailbox erhält, werden auf Virenbefall gescannt, bevor sie der Kunde liest bzw. von den Servern der Telekom Austria abruft und somit auf seinen PC gelangen könnten.

Um einen nachhaltigen Virenschutz zu erreichen, erfolgt eine laufende Aktualisierung durch Telekom Austria. Für den E-Mailschutz wird das automatisch im Netz von Telekom Austria durchgeführt, für den Desktopschutz werden dem Kunden laufend Updates zum Downloaden aus einer Virendatenbank zur Verfügung gestellt.

Das Virenschutz-Paket beinhaltet einen "lokalen Virenschutz" in Form einer CD-Rom und ein Online-Tool. Die monatlichen Kosten betragen Euro 2,90 (inkl. USt.). Dazu kommt ein einmaliges Aktivierungsentgelt von Euro 15,- (inkl. USt.).

Der AonVirenchecker ist in den Telekom Austria Shops, den Postfilialen, bei den Vertriebspartnern von Telekom Austria und unter 0800 100 100 (für Neukunden) verfügbar. Bestehende Kunden können den AonVirenchecker über den Aon Kundenbereich auf dem Aon-Portal bestellen. Der AonVirenchecker entspricht dem verfügbaren Stand der Technik bei der Bekämpfung von bereits bekannten Computerviren.

ADSL - keine Chance für Dialer
Die effizienteste Maßnahme gegen unseriöse Dial-In-Programme bietet ein ADSL-Anschluss. Bei ADSL steigt der Kunde direkt via Accessleitung ins Internet ein und muss sich nicht via Modem über das Telefonnetz einwählen. Die Gefahrenquelle für Selbsteinwähl-Programme fällt dadurch weg.

Sperre der Mehrwertnummern
Unter der kostenfreien Telekom Austria Servicenummer 0800 100 100 können Kunden gezielt einzelne Zonen sperren lassen oder umfassende Sperren beauftragen, so etwa Aktiv- oder Passivsperren. Darüber hinaus entwickelt Telekom Austria laufend Mechanismen, um Kunden bei ungewöhnlich hohem Anstieg der Telefonkosten zu warnen. Mittels einer sogenannten Schwellenwertbenachrichtigung wird der Kunde beispielsweise ab Überschreiten eines definierten Wertes automatisch benachrichtigt. In Extremfällen wird der Betroffene telefonisch kontaktiert.

Rechtliche Aspekte
"Aufgrund der behördlichen Anforderungen (Zusammenschaltungsbescheid) ist die Telekom Austria AG dazu verpflichtet, die Entgelte für alle 093x-Nummern der Alternativen Netzbetreiber, die von Kunden der Telekom Austria AG angewählt wurden, zu verrechnen", so Mag. Erich Schickengruber, Kundenrechtsexperte von Telekom Austria. "Obwohl die Dialer-Programme weder von uns als Netzbetreiber angeboten noch verwendet werden, müssen wir die darüber erfolgte - und in diesem Fall von Drittfirmen zur Verfügung gestellte - Mehrwertdienstleistung im Rahmen unserer Telefonrechung verrechnen. Haften können wir für diesen Dienst selbstverständlich nicht."

Dennoch müssen die Einwendungen gegen Rechnungen, die aufgrund unseriöser Dialer-Programme als zu hoch empfunden werden, beim Rechnungsleger Telekom Austria eingebracht werden. Telekom Austria konfrontiert die betroffenen Alternativen Netzbetreiber und fordert diese zu fundierten faktischen und rechtlichen Stellungnahmen auf. Über die Einwendung des Kunden entscheidet die Telekom Austria auf Basis der geltenden Gesetze. "Neben dem Einspruch hat der Kunde die Möglichkeit, die Schlichtungsstelle der Regulierungsbehörde anzurufen. Dadurch wird die Stundung des überhöhten Betrags gewährleistet", betont Schickengruber.

*) ausgenommen AonSpeed mit 500 MB Datenguthaben und AonFlash Easy

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