Ausbau der biopharmazeutischen Produktion bei BIA

Verdoppelung der biopharmazeutischen Produktionskapazität am Standort Wien

Wien (OTS) - Am 14. März 2003 erfolgte bei Boehringer Ingelheim Austria (BIA,BI-Austria) der Spatenstich für ein weiteres biopharmazeutisches Produktionsgebäude zur Herstellung innovativer biopharmazeutischer Arzneimittel. Mit diesem Ausbau der biopharmazeutischen Produktion bei BI-Austria wird die bestehende Produktionskapazität am Standort Wien verdoppelt, 200 hochqualifizierte Arbeitsplätze werden zusätzlich geschaffen.

Mit einem Gesamtbetrag von EUR 60 Mio für Errichtung von Gebäude, Produktionsanlage und zugehöriger Infrastruktur handelt es sich um die höchste Investition von Boehringer Ingelheim am Standort Wien seit seinem 55-jährigen Bestehen. Damit soll der steigenden Nachfrage an Biopharmazeutika sowohl auf dem US-amerikanischen und europäischen Markt als auch im internationalen Unternehmensverband Boehringer Ingelheim entsprochen werden.

Die neue Anlage wird den höchsten internationalen Qualitätsstandards entsprechen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2005 geplant.

Wien Schlüsselfaktor der internationalen Biopharmazie- Strategie von Boehringer Ingelheim

"Der Standort Wien ist ein Schlüsselfaktor der internationalen Biopharmazie-Strategie von Boehringer Ingelheim" stellte Prof. Dr. Rolf Werner, verantwortlich für den Geschäftsbereich Biopharmazie bei Boehringer Ingelheim, fest. Die weitere hohe Investition des Unternehmens sei durch das Vertrauen in das in Wien erarbeitete biopharmazeutische Know-how sowie in die hohe Qualifikation der hier beschäftigten Mitarbeiter gerechtfertigt, so Werner.

Weiterer Schritt in Richtung Standortsicherung - hohes Engagement muss langfristig gesichert werden

Für Boehringer Ingelheim Austria sei der heutige Spatenstich zur Errichtung einer zusätzlichen biopharmazeutischen Produktionsstätte ein weiterer Schritt in Richtung Standortsicherung, dessen Bedeutung im kompetitiven, weltweiten Wettbewerb hoch einzuschätzen sei betonte Klaus Stochl, Geschäftsführer von BI-Austria, verantwortlich für Österreich, Mittel- und Osteuropa. "Österreich muss deutliche Signale setzen, die das Engagement von Investoren langfristig sicher stellen. Dazu gehören langfristige verlässliche Rahmenbedingungen sowie eine nachhaltig forschungsfreundliche Politik bei der auch die Finanzierung gesichert wird. Unsere Erwartung an die österreichische Bundesregierung ist auch, sich klar zu einem High-Tech-Standort Österreich zu bekennen wozu ganz wesentlich die Biopharmazie zählt."

Top-Position am österreichischen Biopharmazie-Sektor

"Die Verdoppelung der biopharmazeutischen Produktionskapazität bei BI-Austria bedeutet eine massive Aufwertung des Standortes, dadurch wird die Top-Postion des Unternehmens am weltweiten Biopharmazie-Sektor weiter gefestigt" führte DI Dr. Kurt Konopitzky, Leiter des Bereiches Biopharmazie bei BI-Austria, aus. Die hervorragende internationale Marktstellung von BI-Austria sei mit ein wichtiges Argument für die Investitionsentscheidung in Wien gewesen, so Konopitzky.

Boehringer Ingelheim Austria ist Zentrum der onkologischen Forschung und Entwicklung sowie eines der beiden Zentren der biopharmazeutischen Entwicklung und Produktion im Unternehmensverband. Weitere Kerngeschäftsfelder von Boehringer Ingelheim Austria sind die Betreuung des Humanpharmageschäftes Österreich sowie Tiergesundheit. Ebenfalls von Wien aus wird die Verantwortung für die osteuropäischen Märkte von Boehringer Ingelheim wahrgenommen. BI-Austria erzielte im Geschäftsjahr 2002 mit 690 Mitarbeitern Gesamterlöse in der Höhe von EUR 229,5 Mio.

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