SCHÜSSEL: DJINDJIC WAR GROSSE HOFFNUNG

Gedenkworte des Bundeskanzlers im Bundesrat

Wien, 13. März 2003 (ÖVP-PK) Mit einigen Gedenkworten an den gestern ermordeten serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic leitete Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel seine Regierungserklärung vor dem Bundesrat ein. Er zeigte sich tief betroffen: "Djindjic war eine wirkliche Hoffnung für die ganze Region, für Südosteuropa", so Schüssel. Er sei einer der ganz wenigen brillanten Politiker in dieser Region gewesen, die eine europäische Vision und Gesinnung verkörpert und gelebt haben. ****

Gerade im Bereich Mittel- und Südosteuropas habe Österreich eine Rolle versucht zu leben, die in Richtung Einbindung dieser Region in europäische Strukturen, verstärkte Demokratie und wirtschaftliche Zusammenarbeit gegangen sei, die auch angenommen und positiv begründet wurde. "Wir haben uns bemüht, dieses neue Serbien auf einen europäischen Weg zu führen", so Schüssel weiter. Für ihn als ehemaligen Außenminister und Bundeskanzler sei Djindjic "eine der wenigen Hoffnungen in dieser Region, in diesem Land, gewesen". Er, Schüssel, habe ihn bereits unterstützt, als er noch ein unbekannter Oppositionspolitiker gewesen sei. Schüssel: "Ich glaube, dass es wichtig ist, das Vermächtnis, das mit ihm verbunden ist, mitzunehmen und jene wenigen Hoffnungen, die es dort gibt, zu stützen und zu stärken, damit die Attentäter nicht einen doppelten Erfolg verbuchen können.
(Fortsetzung)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.parlament.gv.at/v-klub/default.htm

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001