Österreichisches Rotes Kreuz und ORF zum "profil”-Artikel "Defi hilft”:

Rotes Kreuz verdient nichts an Defis; ORF stellte keine Werbezeit gratis zur Verfügung

Wien (OTS) – Zu dem am 10. März 2003 im "profil” erschienenen Artikel "Defi hilft”, stellen das Österreichische Rote Kreuz und der ORF in einer gemeinsamen Aussendung fest:

"Das Österreichische Rote Kreuz ist - neben ORF, Wirtschaftskammer, BP und Raiffeisen - Partner der Kampagne "DEFI hilft”. Das Rote Kreuz ist Kompetenzpartner für den Bereich Erste Hilfe und Forschung, der bereits jetzt großes internationales Interesse hervorruft. Die Partner BP, Raiffeisen und Wirtschaftskammer brachten finanzielle Mittel, der ORF seine Medienkompetenz in die Kampagne ein. Der ORF hat für die "DEFI hilft”-Kampagne keine Werbezeit gratis "zur Verfügung gestellt”, wie im "profil”-Artikel vom 10. März 2003, behauptet: Beiträge des ORF "im Dienste der Allgemeinheit”, gelten gemäß § 13 Abs. 5 ORF-Gesetz nicht als Werbung. Dem ORF war und ist es ein besonderes Anliegen, diese Aktion zu unterstützen, weil Menschenleben gerettet werden können und die Kampagne somit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge der österreichischen Bevölkerung darstellt.

Da die Geräte gemeinsam mit Beratung und Ausbildung im Paket angeboten wurden, bleibt bei der Rotkreuz-Tochtergesellschaft kein Gewinn. Es wird lediglich ein Aufschlag von 3% für das Handling und den Warenumschlag kalkuliert. Die im Artikel angeführten 500 Euro Preisdifferenz decken die professionelle Ausbildung von insgesamt bis zu 18 Personen im Ausmaß von 4 bis 6 Stunden ab. Im Vergleich zu anderen Angeboten im Erwachsenen-bildungsbereich lässt sich die Behauptung "teure Schulung” nicht rechtfertigen.

Die Argumentation mit der Gemeinnützigkeit hinkt. Durch die vorige Argumentation ist ganz klar, dass das Rote Kreuz selbst an den Defis nichts verdient. Einziger Gewinner: Durch die Verbesserung der Überlebensrate beim plötzlichen Herzstillstand gewinnt die Österreichische Volkswirtschaft.

Das Rote Kreuz bietet ein Komplettpaket zur Sicherheit im Unternehmen: Sicher-heitsberatung, Gerät und Mitarbeiterausbildung, sowie Betreuung. Dies ist mit dem "nackten Gerät" weder im Preis, noch im Angebot vergleichbar.
Es gibt, neben der Einkauf und Service Ges.m.b.H des Österreichischen Roten Kreuzes auch andere anbietende Unternehmen und Organisationen in Österreich: Den Arbeiter-samariterbund, die Johanniter-Unfallhilfe, die Firmen Chemomedica, Roraco, Blautex, u.v.a.m.

Im Angebot der Rotkreuz-Lebensrettungspakete sind, im Gegensatz zur Berichterstattung zwei verschiedene Anbieter. Auf der einen Seite die Firma Medtronic mit dem Produkt Lifepack CR+, auf der anderen Seite die Firma Schiller mit dem Fred Easy, der in Österreich von der Firma Chemomedica vertrieben wird.

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