Generali-Immobilien über 1 Mrd. Euro

Die Generali Vienna Group investiert neuerlich in Immobilien, um Kundengeld sicher und ertragreich anzulegen. Die Buchwerte der Immobilien lagen erstmals über der 1-Mrd.-Euro-Marke.

Wien (OTS) - Kräftig aufgestockt hat die Generali Vienna Group ihren Immobilienbestand. Mit 1.007,9 Mio. Euro hat der Buchwert der Grundstücke und Bauten per 31.12.2002 erstmals die 1-Milliarden-Euro-Schwelle überschritten. Damit zählt der österreichische Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzern zu den führenden Immobilienbesitzern des Landes.

Per Jahresende 2002 betrug der Anteil der Immobilien an den konsolidierten Kapitalanlagen der Generali Vienna Group 12,3 Prozent. Die gesamten Kapitalanlagen der Generali Vienna Group mit ihren Gesellschaften in Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen, Rumänien, Slowenien und Kroatien erreichten zum Jahresende 2002 eine Größenordnung von 8,22 Mrd. Euro.

Infolge der aktuellen Situation auf den Finanzmärkten investiert die Generali Vienna Group verstärkt in Immobilien, um für die Kunden möglichst hohe Erträge in der Kapitalveranlagung zu erwirtschaften. "Immobilien-Investments zählen seit mehr als 150 Jahren zum Geschäft unserer Gruppe", erläutert der Finanzvorstand der börsennotierten Generali Holding Vienna AG, Walter Steidl. "Unsere Versicherungskunden empfinden die Veranlagung in Immobilien als besonders sicher, und diese Sicherheit hat sich über Jahrzehnte hinweg auch bestätigt".

Besonderen Wert legt die Generali Vienna Group auf die aktive Bewirtschaftung ihres Liegenschaftsbesitzes. Immobilien-Vorstand Klaus Edelhauser: "Unsere Immobilienstrategie basiert auf permanenter Wertsteigerung. In unserem Bestand finden sich zwar Immobilien, die wir seit Jahrzehnten besitzen, aber wir screenen unseren Bestand laufend auf der Basis wertorientierter Kennzahlen. Danach richten wir unsere Kauf- und Verkaufsentscheidungen ebenso aus wie unsere Development-Aktivitäten."

Neu-Ankauf in der Wiener City: Wipplingerstraße 1

Nachdem die Generali Vienna Group vor einigen Monaten mit dem Erwerb von fünf Immobilien in Wiener Toplagen ihr Portefeuille beträchtlich erweitert hat, wird jetzt ein weiterer Ankauf gemeldet:

Über ihre Immobilien-Tochter AIV kam das Wiener Innenstadt-Gebäude Wipplingerstraße 1 in das Eigentum der österreichischen Versicherungs- und Finanzdienstleistungsgruppe.

Das sechsgeschoßige Gebäude im prominenten Areal Wipplinger Straße/Tuchlauben/Hoher Markt wurde bisher von der Österreichischen Postsparkasse AG bzw. der BAWAG genutzt. Das ehemalige Bürgerhaus wurde um 1900 errichtet und umfasst eine vermietbare Fläche von fast 3.800 m2.

In der Folge werden die attraktiven Büroflächen neu vermietet. Im straßenseitigen Erdgeschoß steht die Einrichtung eines Finanzdienstleistungszentrums für Kunden der Generali Gruppe zur Diskussion. Zur Gruppe zählt seit Mitte Dezember 2002 auch die neugegründete Generali Bank.

Aktuelle Sanierungsprojekte in Wien

In Wien renoviert die Generali Vienna Group derzeit das Wohn- und Bürohaus Rooseveltplatz 4-5 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Votivkirche. Neben der Schaffung von vier neuen Wohneinheiten werden unter anderem auch die Straßen- und Hoffassade saniert. Um auch während ungünstiger Witterung die Arbeiten am Dachgeschoßausbau fortführen zu können, wurde eine Einhausung, das heißt eine temporäre zusätzliche Überdachung des Objektes, errichtet. Die Bauarbeiten an dem Gründerzeit-Gebäude, das 1882 nach Plänen von Heinrich Ferstl errichtet wurde, werden voraussichtlich im Herbst dieses Jahres abgeschlossen.

Noch im ersten Halbjahr 2003 nimmt die Generali Vienna Group die Generalsanierung des Gebäudes Tegetthoffstraße 7 - hinter Hotel Sacher und Staatsoper vis-a-vis der Albertina - in Angriff. Innerhalb von zwei Jahren werden rund 12 Mio. Euro in das 1912 als eines der ersten Stahlträgergebäude errichtete Haus investiert. Damit werden in erster Linie die Büroflächen auf einen zeitgemäßen Standard gebracht.

Auch mit der Fassadensanierung des im Vorjahr erworbenen frühbarocken Bürgerhauses Wollzeile 13 nahe dem Erzbischöflichen Palais in der Wiener Innenstadt wird im ersten Halbjahr begonnen.

Für das im Vorjahr präsentierte Erneuerungsprojekt des Gebäudes Stephansplatz/Goldschmiedgase 2 liegen die erforderlichen Genehmigungen nunmehr rechtskräftig vor. Die Aufnahme der Bauarbeiten wird in Abstimmung mit der Bezirksvertretung voraussichtlich im Herbst 2003 erfolgen. Im Zuge dieser Arbeiten wird die Substanz des Gebäudes nachhaltig verbessert. Das unmittelbar neben dem Haas-Haus gelegene Gebäude erhält nach Plänen von Prof. Hans Hollein eine neue Naturstein-Fassade. Neu gestaltet wird auch das Dachgeschoß. Die Generali Vienna Group wird rund 6,5 Mio. Euro investieren.

Bereits mehr als 10 Prozent in den CEE-Ländern

Bezogen auf Nutzflächen verfügt die Generali Vienna Group über rund 573.000m2. Hinzu kommen weitere 48.000m2 im Besitz der Generali Rückversicherung AG, so dass sich der von Wien aus gesteuerte Immobilienbestand auf rund 621.000m2 beläuft.

Nach ihrer geografischen Struktur befinden sich 89% der Nutzflächen in Österreich und 11% in den Ländern Zentralosteuropas.

Der Immobilienbestand in den CEE-Staaten wird vorsichtig aufgebaut. Mittlerweile besitzt die Generali Vienna Group unter anderem in Budapest und weiteren ungarischen Städten sowie in Prag mehrere attraktive Bürogebäude, die hauptsächlich von den Konzerngesellschaften selbst genutzt werden. In Warschau steht der Ankauf einer neuen Firmenzentrale für die polnischen Gruppengesellschaften unmittelbar bevor.

In Österreich stehen der Generali Vienna Group rund 510.000m2 zur Verfügung, zuzüglich der erwähnten 48.000m2 an Nutzflächen der Generali Rückversicherung AG.

Der Bestand an nutzbaren Flächen setzt sich zu rund 75% aus Wiener Immobilien - der Großteil davon in "Triple-A-Lagen" - zusammen. Hinsichtlich der Nutzung dominieren in Österreich die Büros mit 43% vor den Geschäftslokalen mit 33%. Auf Wohnungen entfallen 19% der Nutzflächen im Besitz der Generali Vienna Group.

Für das Bau-Management zeichnen ebenso wie für die Vermietung die Immobilien-Spezialisten der Generali-Tochter Allgemeine Immobilien-Verwaltung (AIV) verantwortlich.

Österreichisches Immobilien-Investmentfonds-Gesetz erwartet

Bei der Generali Vienna Group geht man davon aus, dass in der neuen Legislaturperiode das seit langem erwartete österreichische Immobilien-Investmentfonds-Gesetz Realität wird. Damit sollte endlich auch in Österreich die erforderliche gesetzliche Grundlage für eine attraktive Anlagevariante geschaffen werden.

Die Generali ist in diesem Anlagesegment international bereits sehr aktiv. Derzeit ist unter Führung der Generali Lend Lease - eines Joint Ventures der internationalen Generali Group und der australischen Lend Lease Gruppe, die weltweit zu den führenden Immobilienkonzernen zählt - ein Osteuropa-Immobilienfonds für institutionelle Anleger in Vorbereitung. Der Fonds umfasst ein Volumen von 750 Mio. Euro invested capital.

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