FPÖ und ÖVP verhindern Integrationsprojekt Brückl

Schwarz-Blaue Blockadepolitik in Kärnten - Chancen des Jahres für Menschen mit Behinderung werden nicht genutzt

Klagenfurt (SP-KTN) - "Mit der Blockadepolitik, die die Regierungsmitglieder von FPÖ und ÖVP in der heutigen Regierungssitzung im Sozialbereich betrieben haben, sollen die Menschen mit Beeinträchtigung für den Wahlerfolg der Sozialdemokraten bestraft werden", kritisierte Soziallandesrätin Gabriele Schaunig-Kandut. ÖVP und FPÖ hatten in der Regierung gegen einen Darlehensantrag der SPÖ für das Integrationsprojekt Brückl gestimmt.

"Obwohl es einen Grundsatzbeschluss vom Juni des Vorjahres gibt, haben ÖVP und FPÖ heute das innovative Projekt in Görtschitztal/Brückl abgelehnt, damit zeigen sie, dass es ihnen nicht um die Interessen der Menschen mit Beeinträchtigung, sondern nur um reine Parteipolitik geht", sagte Schaunig. Das Gesamtprojekt besteht aus Werkstätten, Wohnen und einen Sozialstützpunkt. Das Wohnkonzept beinhaltet vollbetreute und teilbetreute Wohnformen sowie eine Wohnassistenz.

"Der Verein autArk leistet in Kärnten bereits seit einigen Jahren sehr gut Arbeit und hat mit dem Projekt Götschitztal/Brückl ein zukunftsweisendes Konzept vorgelegt. Dass dieses jetzt abgelehnt wird, nur weil FPÖ und ÖVP nach dem Wahlergebnis schmollen ist für mich nicht nachvollziehbar", so Schaunig, die darin auch ein negatives Signal im Jahr für Menschen mit Behinderung sieht. "Wenn es um so wichtige soziale Projekte geht, sollten unsere politischen Mitbewerber lernen den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen und nicht parteipolitische Interessen", Schaunig abschließend.. (Schluss)

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