LKW-Maut: ASFINAG hat Verträge mit wichtigen Kreditkartenfirmen erfolgreich abgeschlossen

Wien (OTS) - Spätestens mit 1. Jänner 2004 wird die fahrleistungsabhängige Maut für alle Kfz über 3,5 t hzG. auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen umgesetzt sein. Als weiteren Schritt für die erfolgreiche Einführung der Lkw-Maut konnte die Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft (ASFINAG) die Verträge mit wichtigen Kredit- und Tankkartenfirmen (DKV, Multiservice, OMV, Plose, Routex-Verbund, UTA, Shell, Diners, Visa, Mastercard) und auch mit Maestro in der vergangenen Woche abschließen. Mit dem Abschluss der Verträge konnte ein neuer Geschäftszweig für die Kredit- und Tankkartenfirmen eröffnet werden.

Der Nutzer des Autobahnen- u. Schnellstraßennetzes hat ab Start der Lkw-Maut die Möglichkeit, zwischen zwei Zahlungsarten zu wählen. Einerseits durch die Pre-Pay Methode: Ähnlich einer Telefonwertkarte bezahlt der Nutzer bei diesem Verfahren für Mautwerte bis zu einer maximal zulässigen Höhe im Vorhinein und "fährt sie ab". Die Bezahlung kann entweder in bar oder durch Maestro-, Tank- und Kreditkarten erfolgen. Andererseits die Post-Pay Methode: Der Fahrzeughalter bekommt hier nach Durchführung eines Anmeldeverfahrens die Möglichkeit, das mautpflichtige Straßennetz zu benutzen - die erfolgten Transaktionen werden im Nachhinein in einem bestimmten Rhythmus über Maestro-, Tank- oder Kreditkarten abgerechnet.
Bei beiden Verfahren kann der Benutzer über das Internet einen aktuellen Stand über seine verbrauchten Mautwerte erhalten.

Utl.: LKW-Maut sichert Straßeninfrastruktur und bringt Wirtschaftswachstum

In vielen Ländern Europas ist die LKW-Maut bereits in Betrieb. In Österreich wird die LKW-Maut die zeitabhängige PKW-Maut (Vignette) und die Streckenmauten für Pkw ergänzen. Die Einführung der Lkw- und Bus Maut führt zur gleichzeitigen Abschaffung der Straßenbenützungsabgabe und der Vignettenpflicht für Kfz zwischen 3,5 t und 12 t hzG.. Die LKW- und Bus Maut wird für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen eingehoben. Mit den daraus resultierenden Einnahmen von ca. EUR 600 Mio. sind die Erhaltung und der Ausbau der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich langfristig gesichert. Eine Wifo-Studie belegt außerdem die Vorteile für den Wirtschaftsstandort Österreich: Das heimische Straßennetz profitiert, neue Jobs entstehen und das Wirtschaftswachstum wird beschleunigt.(Ende)

Rückfragen & Kontakt:

ASFINAG
Mag. Marc Zimmermann
Unternehmenssprecher
Rotenturmstraße 5 - 9, 1011 Wien
Tel.: +43 1 53134 - 10850
Mobil: 0664/3205960
http://www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0001