- 09.03.2003, 12:28:20
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Wirtschaftsbund: 25 Prozent Maximalsteuer auf nicht entnommene Gewinne für alle Unternehmungen
Kopf: Regierungsprogramm mit richtigen Maßnahmen - Zeit für Nachbesserungen nutzen
Wien, 9. März (2003) "Es freut den Wirtschaftsbund, dass sich die
Regierung der langjährigen Wirtschaftsbund-Forderung, einer
geringeren Besteuerung der nicht entnommenen Gewinne zur
Verbesserung der Eigenkapitalsituation und Stärkung der
Investitionskraft der Betriebe angeschlossen hat. Klar ist für den
Wirtschaftsbund, dass auch die Kapitalgesellschaften
(Aktiengesellschaften und GesmbH) von dieser wichtigen Maßnahme für
eine Verbesserung der Eigenkapitalausstattung erfasst werden
sollen", erklärte heute, Sonntag, Wirtschaftsbund-Generalsekretär
Karlheinz Kopf. Denn die dramatische Situation bei der
Eigenkapitalausstattung betrifft alle Rechtsformen mittelständischer
Unternehmungen, so Kopf. ****
Das von der Bundesregierung geplante und seitens des
Wirtschaftsbundes stets vehement geforderte Steuersenkungspaket,
soll die Eigenkapitalbildung bei Österreichs Betrieben unterstützen.
Einerseits als Antwort auf die erschwerten Kreditvergaben nach dem
Start der Basel II-Vorschriften für die Banken ab 2006, andererseits
auch für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes im Hinblick auf die
EU-Erweiterung 2004.
Der Wirtschaftsbund werde die Zeit bis zur parlamentarischen
Beschlussfassung nutzen, um eine adäquate und zeitgleiche Entlastung
mit einem maximalen 25prozentigen Steuersatz auf nicht entnommene
Gewinne für alle zu erreichen. Faktum sei, dass derzeit rund 82.000
Betriebe mit über 210.000 Beschäftigten derzeit eine negative
Eigenkapitalbasis aufweisen. Europaweit rangiert Österreich mit
einer Eigenkapitalquote von 28 Prozent an der vorletzten Stelle.
Das Regierungsprogramm enthält aus Sicht des Wirtschaftsbundes viele
richtige Vorhaben für den Standort Österreich. Das gilt für jene aus
dem vorangegangenen Regierungsprogramm unvollendet gebliebenen
Vorhaben, die sich jetzt wiederfinden, etwa die Fortführung der
Lohnnebenkostensenkung oder eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten.
Zudem konnten auch weitere wichtige Forderungen für die Klein- und
Mittelbetriebe wie die Abschaffung der 13. Umsatzsteuervorauszahlung
durchgesetzt werden.
(Schluss)
Rückfragehinweis: Österreichischer Wirtschaftsbund
Bundesleitung/Presse
Tel.: (++43-1) 505 47 96 - 30
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