Schabl: Anstieg der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich ungebremst

Keine Selbstbelobigungen, sondern Maßnahmen sind gefragt

St. Pölten, (SPI) - "Unzweifelhaft ist die Anzahl der Beschäftigten in Niederösterreich angestiegen - lt. AMS um bescheidene 0,37 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Leider ist aber auch die Zahl der arbeitsuchenden Menschen und der Jugendlichen ohne Job angestiegen - und zwar um nicht bescheidene, sondern dramatische 4,7 Prozent oder 2.302 Menschen auf damit 51.750 vorgemerkte arbeitslose Menschen. Statt sich in Selbstbelobigungen zu üben, die jeder Grundlage entbehren, sollte sich die ÖVP-Niederösterreich lieber einmal dieser Tatsache annehmen und gemeinsam mit den Sozialdemokraten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation umsetzen", kommentiert der Zweite Präsident des NÖ Landtags und Vorsitzende der FSG-Fraktion im ÖGB-Niederösterreich, LAbg. Emil Schabl, heutige Aussagen der VPNÖ.****

Was wir in Niederösterreich brauchen ist eine rasche Entlastung der Menschen und der Wirtschaft. Wir brauchen Steuersenkungen für die Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen, Steuer- und förderungspolitische Anreize für Unternehmer, die neue Arbeitsplätze schaffen, und zusätzliche spezielle Schwerpunktaktionen für Gebiete mit besonders hoher Arbeitslosigkeit. "Von Seiten des Bundes hören wir nur Lippenbekenntnisse, ja durch die Abschaffung der Frühpensionen wird sich die Arbeitsmarktsituation für jungen Menschen nur noch verschärfen", sieht Schabl keine Anzeichen, dass die Maßnahmen für notwendige neuen Lehrstellen, für neue Berufsausbildungsprogramme und die notwendigen Anreize für jene Unternehmen, die neue Arbeitsplätze in Niederösterreich schaffen, bald umgesetzt werden.
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