• 08.03.2003, 11:32:02
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Reheis: Kasernen auflassen und Abfangjäger anschaffen ist "absurd und sicherheitspolitisch bedenklich"

Reheis wünscht sich konstruktives Konzept zur Entwicklung eines Berufsheeres

Wien (SK) "Absurd und sicherheitspolitisch bedenklich" sind für den
Tiroler SPÖ-Abgeordneten Gerhard Reheis die jüngsten blau-schwarzen
Äußerungen zur Zukunft des österreichischen Bundesheeres.
"Einerseits Kasernen auflassen zu wollen, andererseits stur und
starr auf den Kauf der sündteuren Eurofighter zu bestehen, ist für
mich eine konzeptlose Vorgangsweise", kritisiert Reheis am Samstag
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, der hofft, "dass der neue
Verteidigungsminister Platter mit 'Tiroler Hausverstand' die wild
galoppierenden Rennpferde des militanten Flügels der neuen
Regierungsriege noch rechtzeitig einfängt". ****

"Wir brauchen gut ausgebildete und ausgerüstete Soldaten und keine
Überflieger. Die Sicherung der Grenzen und ein florierender
Katastrophenschutz sind die wichtigsten Aufgaben unseres Militärs",
sagt Reheis, für den die Zukunft der österreichischen
Sicherheitspolitik in der Schaffung eines Berufsheeres liegt. "Ich
begrüße den Vorschlag, die Wehrdienstzeit auf sechs Monate zu
verkürzen. Das ist aus meiner Sicht eine konstruktive erste Maßnahme
für die schrittweise Umsetzung eines professionellen Heeres, das
letztlich Bestandteil einer europäischen Friedenstruppe werden
soll", betont Reheis. (Schluss) se/mp

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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