"Auch Erben will gelernt sein": Präsentation der TV-Komödie im Casino Velden

ORF 2 zeigt topbesetzten Verwechslungsspaß am 16. März

Wien (OTS) - Weder praktische Steuertipps noch die Anleitung zur Erbschleicherei, dafür aber eine Verwechslungskomödie vom Feinsten steht am Sonntag, dem 16. März 2003, um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF 2: Karola Meeders TV-Hit "Auch Erben will gelernt sein". Gestern, am Freitag, dem 7. März, wurde der topbesetzte Film, der von der Graf-Film hergestellt wurde, im Casino Velden präsentiert. Die zahlreichen Ehrengäste, darunter die Hauptdarsteller Hardy Krüger jr., Julia Thurnau, Marion Mitterhammer, Heinrich Schafmeister, Barbara Schöne, sowie der Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Peter Ambrosi, der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats, Generaldirektor Dr. Klaus Pekarek, ORF Landesdirektor Dr. Willy Mitsche, Hausherr Othmar Resch, Direktor des Casinos Velden, stimmten sich mit einem Casinococktail in den mondänen Spielhallen auf das Filmvergnügen ein - und erhofften sich insgeheim doch ein kleines Einmaleins des richtigen Erbens. Hardy Krüger jr., der im Film in einer Doppelrolle als junger, glückloser Schauspieler und dessen Vater, der mit seinem Testament für viel Unruhe sorgt, überzeugt, konnte auch keine passenden Tipps präsentieren. Statt dessen versuchte er sein Glück mit seinen charmanten Kolleginnen Marion Mitterhammer und Julia Thurnau an den Spieltischen des Casinos.

Dafür aber präsentierte der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats, Dr. Klaus Pekarek, in seiner Funktion als Generaldirektor einer Kärntner Bank seine Patentlösung zur Pensionsvorsorge. Nachdem er kurz über die bekannte Drei-Säulen-Lösung referiert hatte fügte Pekarek eine neue vierte Säule hinzu: "Auf gut kärntnerisch ist die vierte Säule die Erbschleicherei" sagte Pekarek schmunzelnd.

Casino-Direktor Othmar Resch begrüßte als Hausherr die Gäste und wies auf die filmische Vergangenheit seines Casinos hin: "Berühmte Filme wurden hier am Wörthersee gedreht, die allesamt Kult geworden sind. Ob ein ‘Schloß am Wörthersee‘ oder 'Superbullen', alle wurden sie im Casino gedreht."

Produzent Klaus Graf, der unter tosendem Applaus die Bühne betrat, war vor der Welturaufführung seines "ersten komplett eigenen Babys" – so Graf über seinen Film – sehr nervös: "Hören sie über Mikrofon mein Herz klopfen?" fragte er ins Publikum, um anschließend all jenen zu danken, die an der Produktion des Films beteiligt waren. Zu guter Letzt gab Graf das Motto für den gestrigen Abend aus: "Die Devise ist Unterhaltung."

Zahlreiche Publikumslieblinge in vergnüglichem Verwechslungsspaß

In "Auch Erben will gelernt sein" ist Hardy Krüger jr. (zuletzt in "Bel Ami - Liebling der Frauen" im ORF, "Frauen, die Prosecco trinken") in einer vergnüglichen Doppelrolle zu sehen. An seiner Seite spielen Michaela May ("Sag einfach Ja!", "Polizeiruf 110"), Elmar Wepper (begeisterte zuletzt in "Drei unter einer Decke" ein Millionenpublikum im ORF), Wolfgang Völz ("Utta Danella - Der blaue Vogel", "Blankenese"), Heinrich Schafmeister ("Einmal Prinz zu sein", "Seitensprung ins Glück") sowie die "Liebe, Lügen, Leidenschaften"-erfahrenen Filmschönheiten Marion Mitterhammer ("Das Mädchen aus der Torte") und Julia Thurnau ("Klinik unter Palmen"). Judy Winter (Tatort: "Reifezeugnis"), Ralf Wolter und Jaecki Schwarz ("Polizeiruf 110") runden das hochkarätige Ensemble ab, das sich vor der Kamera von Wolf Siegelmann versammelte. Karola Meeder führte Regie, Gabriele Diechler schrieb das Buch.

Und darum geht es: Normalerweise kann Mike (Hardy Krüger jr.) sich seine Rollen aussuchen. Aber momentan läuft es nicht so gut, und so steckt der ambitionierte Schauspieler ganz schön in der Klemme. Seine Verlobte Lisa (Julia Thurnau) sitzt schon auf gepackten Koffern, um mit ihm das Traumhaus in Leipzig zu beziehen. Um die Schwangere nicht zu beunruhigen, hat Mike ihr tunlichst verschwiegen, dass er momentan völlig pleite ist. Nur wenige Tage bleiben ihm, um die fällige Kaution für den Makler aufzubringen. In dieser Notsituation erhält Mike die Todesnachricht aus der Berliner Villa seines steinreichen Vaters Jack (Hardy Krüger jr.). Mike ist nicht allzu traurig, denn er hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu dem verknöcherten Sonderling. Dafür nutzt die übrige Verwandtschaft alljährlich den Festtag für einen einschmeichelnden Besuch. Schließlich gibt es für die clevere Nichte Elfriede (Michaela May), ihren loyalen Gatten Hermann (Heinrich Schafmeister) nebst Kindern sowie für den nicht minder aufs Geld versessenen Neffen Leopold (Elmar Wepper) mit seiner lasziven Frau Clara (Marion Mitterhammer) einiges zu erben. Die Hoffnung der raffgierigen Sippschaft scheint sich zu erfüllen, denn Onkel Jack ist gerade seinem vierten Herzinfarkt erlegen. Aber er hat vorgesorgt und die heuchlerische Meute wohlweislich enterbt. Die linkische Elfriede schmiedet daraufhin einen perfiden Plan: Mike -der Jack wie aus dem Gesicht geschnitten ist - soll sich als sein angeblich noch lebender Vater ausgeben, um beim Notar das vermaledeite Testament zu Gunsten aller abzuändern. Das ist nicht gerade die Rolle, auf die Mike gewartet hat, aber angesichts seiner finanziellen Lage bleibt ihm keine andere Wahl. Das morbide Rollenspiel birgt allerdings einige Überraschungen. Denn Jacks treuer Butler Theodor (Wolfgang Völz) hat den geheimen Auftrag, dem Filius gehörig auf den Zahn zu fühlen.

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