Lunacek hofft auf eindeutiges Ja zu Erweiterung in Malta

Nein wäre "schlechtes Omen" für andere Länder

OTS (Wien) - Auf ein "eindeutiges Ja" der maltesischen Bevölkerung zum EU-Beitritt am morgigen Samstag hofft die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek. Ein Nein beim Referendum auf Malta wäre ein "schlechtes Omen" für den Beitrittsprozess in den anderen Kandidatenländern.

Lunacek bedauerte, dass die maltesische Labour-Partei einen Pro-EU-Ausgang des (nicht verfassungsrechtlich abgesicherten) Referendums nicht akzeptieren wolle und bei vorgezogenen Neuwahlen im April auf einen knappen Sieg und damit einem Nein der künftig on ihr gestellten Regierung hoffe.

Die Grünen in Malta treten vehement für einen EU-Beitritt der Inselrepublik ein. Auf Grund der hohen Wahlhürde und des komplexen Wahlsystems sind sie jedoch noch nicht im Parlament vertreten. Der Rat der Europäischen Föderation Grüner Parteien, an dem sowohl Lunacek als auch Bundesgeschäftsführer Franz Floss teilnehmen werden, wird von 1. bis 3. Mai 2003 in Malta stattfinden.

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