Ambrozy: Leistbare Kinderbetreuung und eigenständige Alterssicherung sind wichtige Forderungen einer modernen Frauenpolitik"

Ambrozy bezeichnet Haiders Frauenförderpolitik als Schönrederei

Klagenfurt (SP-KTN) - Als Schönrederei und Almosen- statt Anspruchspolitik bezeichnete heute der Vorsitzende der Kärntner Sozialdemokraten LHStv. Peter Ambrozy die Frauenförderungspolitik der Freiheitlichen. Ambrozy kritisierte, dass den Frauen im Budget rechtliche Ansprüche genommen wurden, um ihnen dann einen Teil des Geldes öffentlichkeitswirksam als Spenden wieder zurückzugeben. "Das beste Beispiel ist das Frauenhaus, wo zuerst im Budget drastisch gekürzt wurde, damit Haider und Haupt dann Almosen an das Frauenhaus geben konnten", so Ambrozy.

"Frauen und Männer müssen die Chance bekommen, Kinder und Beruf zu vereinbaren, mit bedarfsgerechten und leistbaren Kinderbetreuungsplätzen, die Möglichkeit eines reibungslosen Wiedereinstiegs zu haben und wir brauchen eine eigenständige Absicherung für Frauen im Alter", fordert Ambrozy. Das Kindergeld hätte keinen Lenkungseffekt gehabt, man brauche nur die Geburtenrate herzunehmen, um festzustellen, dass die Maßnahme wenig erfolgreich sei.

Besonderen Aufholbedarf stellte Ambrozy in der Aufklärungsarbeit gegen Gewalt an Frauen fest. "Hier sind Schulreferent Haider und Landesjugendreferent Dörfler ganz klar gefordert, durch Aufklärungskampagnen und Projekte alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um vor allem Jugendliche für das Thema Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren", so Ambrozy. Man müsse alle Möglichkeiten ausschöpfen um Gewalt zu verhindern, gerade der Internationale Frauentag sollte Anlass geben darüber nachzudenken, so Ambrozy abschließend. (Schluss)

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