ELLMAUER: MANCHMAL MUSS MAN SICH ALS MANN WIRKLICH SCHÄMEN

ÖVP-Menschenrechtssprecher verurteilt massiv Menschenrechtsverletzungen an Frauen

Wien, 7. März 2003 (ÖVP-PK) Anlässlich des Internationalen Frauentages ist es dem ÖVP-Menschenrechtssprecher Abg.Matthias Ellmauer ein besonderes Anliegen, auf die massiven Menschenrechtsverletzungen an Frauen in vielen Teilen der Welt hinzuweisen. "Was Frauen da in vielen Ländern nach wie vor etwa bei der Gefangennahme oder aber auch aus religiös-fundamentalistischen Gründen mit Duldung staatlicher Organisationen angetan wird, ist zutiefst zu verurteilen. Da muss man sich als Mann manchmal wirklich schämen", appelliert Ellmauer an die internationale Einhaltung der Frauenrechte. ****

Erst jüngst wieder musste die Welt von Amina Lawal lesen, die in Nigeria gesteinigt werden soll, weil sie ein uneheliches Kind geboren hat. "Das sind Methoden, die einfach nicht mehr geduldet werden dürfen. Appelle Internationaler Organisationen und Regierungen dürfen nicht einfach verhallen und religiös-fanatischen Gesetzgebungen Recht geben", fordert Ellmauer Geschlossenheit in der internationalen Ablehnung bei Menschenrechtsverletzungen.

Für den ÖVP-Menschenrechtssprecher ist es ein Tatsache, dass "unsere abendländische Kultur, unser Wohlstand und unser gesellschaftlicher Zusammenhalt wie Fortschritt untrennbar mit der Gleichstellung der Frauen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu tun haben." Daher ist für Ellmauer eine demokratische und ethische Entwicklung in diesen Ländern so wie bei uns und mit unserer Unterstützung notwendig. "Die Gleichbehandlung von Frauen darf nicht an Grenzen oder Kulturen Halt machen. Gerade am Internationalen Frauentag sollten wir daher auch einmal darüber nachdenken", schloss Ellmauer.
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