Fuhrmann: Jugendpolitik im Regierungsprogramm

Wien, 7. März 2003 (ÖVP-PD) Von einem "Programm für die Jugend" sprach Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der JVP gestern, Donnerstag, in ihrer ersten Rede im Nationalrat: "Es ist dieser Bundesregierung hoch anzurechnen, dass sie heute ein Regierungsprogramm vorgelegt hat, dass sich mit den vorgeschlagenen Reformen gerade um die Zukunft der Jugend bemüht. Und das kommt nicht nur in den Inhalten zum Ausdruck, sondern auch in den handelnden Personen. Mit zwei Ministern in den Dreißigern und den jüngsten Abgeordneten im Hohen Haus ist sicher gestellt, dass die Anliegen der Jungen gehört werden." ****

Die in Aussicht gestellte Steuerreform wird von der Jungen ÖVP ausdrücklich begrüßt. Gerade die steuerliche Entlastung der kleineren Einkommen kommt den Jugendlichen zugute. Sie arbeiten für bescheidene Gehälter und stehen vor großen Investitionen wie dem Erwerb eines Eigenheimes, der Gründung einer Familie und Schaffung von Eigentum. Jede steuerliche Entlastung für diese Gruppe ist daher zu begrüßen und auch die Verwirklichung einer zentralen Forderung der Jungen ÖVP.

Stolz ist Fuhrmann besonders auf die Verankerung einer langjährigen Forderung der Jungen ÖVP, die Jugendverträglichkeitsprüfung auf alle Gesetze. "Mit der vorgeschlagenen Einführung der Familien- und Jugendverträglichkeitsprüfung soll sichergestellt werden, dass Gesetze in Hinblick auf ihre Auswirkungen für die Jugend analysiert werden. Damit wird ein ähnlicher Mechanismus eingeführt wie wir ihn bereits vom Gender Mainstreaming kennen. Durch diese Maßnahme wird der demografische Nachteil der Jugend hoffentlich ausreichend kompensiert", so Fuhrmann abschließend.

Rückfragen: Michael K. Höfler, (01) 40 126/612

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