• 04.03.2003, 13:30:08
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  • OTS0156 OTW0156

Öllinger: Schönfärberei bei Arbeitslosenzahlen unerträglich

Bundesregierung setzt keine Maßnahmen zur Eindämmung

OTS (Wien) - "Die fortgesetzten Versuche, die weiterhin steigenden
Arbeitslosenzahlen in Österreich schön zu färben, sind schön langsam
unerträglich", kritsiert Karl Öllinger, Sozialsprecher und stv.
Klubobmann der Grünen. Öllinger bezieht sich insbesondere auf die
Meldungen seitens des Wirtschaftsministeriums, die seit etwa einem
Jahr im Zusammenhang mit Arbeitslosendaten von "Rückgängen bei den
Anstiegen von Arbeitslosen" sprechen.

Tatsache ist, dass die Zahl der offiziell als arbeitslos Gemeldeten
bzw. der sich in Schulungsmaßnahmen befindlichen Arbeitslosen ein
Rekordausmaß von 340.000 Personen erreicht hat. Tatsache ist weiters,
dass die Arbeitslosigkeit von Jugendlichen (19-24 Jahre), bei
UniversitätsabsolventInnen, und bei älteren ArbeitnehmerInnen (55 +
Jahre) überdurchschnittlich gegenüber dem Vorjahr ansteigt. Faktum
ist auch, dass es keine gezielten Maßnahmen der Bundesregierung gibt,
um diesen Anstieg der Arbeitslosigkeit einzudämmen. Im Gegenteil:
Durch die Budgetpolitik der Bundesregierung und insbesondere durch
Maßnahmen im Pensionsbereich und durch die Einsparungen im
öffentlichen Dienst werden in den nächsten Jahren zusätzliche
Arbeitslose erzeugt.

Öllinger verweist auf die bereits mehrfach vorgebrachten und
veröffentlichten Vorschläge seitens der Grünen zu den anstehenden
Problemen. "Es gibt Lösungsansätze. Die Bundesregierung hat an ihnen
offenkundig kein Interesse", so Öllinger abschießend.

Rückfragehinweis: Pressebüro der Grünen im Parlament
Tel.: (++43-1) 40110-6697
http://www.gruene.at
mailto:[email protected]

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